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jemals geſchlafen oder an einer Table d'hoͤte gegeſſen hat. Das berühmte Hötel, zugleich Caſino und Reſſource von Greenhill, lag dem Palaſt Atwood ſchräg gegenüber, je⸗ doch ſo, daß deſſen verlängerte Gartenfronte ſich noch bis über die Thür des Hötels hinaus erſtreckte und man daher, wenn man aus dem Wirthshauſe zum Fenſter hinausſah, mit Bequemlichkeit Jemand bemerken konnte, der in At⸗ wood's Park nahe am Gitter ſpazieren ging. Es trat aber der umgekehrte Fall ein. Nämlich Herr Atwood ging am frühen Sommermorgen, mit einem indiſchen Schlaf⸗ rock drappirt, den wandelnden Schlott und das Geblaͤſe einer langen Meerſchaumpfeife zwiſchen Hand und Mund, die Allee auf und ab und ſah ziemlich verdrießlich aus, wie ihn denn ſeit ſechs Wochen, oder ſeit dem vorigen Ca⸗ pitel, noch Niemand recht heiter geſehen hatte. Er blieb oft vor einem Nelkenbeet ſtehen und putzte hie und da einen welken Trieb mit einem Gartenmeſſer heraus; mit jedem Schnitt in die Blumen ſchnitt er aber auch eine neue Falte über ſein Geſicht, ungefähr als ob er ſich ſelbſt jedesmal dabei ein Haar ausrupfte. Nach einiger Zeit warf er ſeinen Blick quer hinüber nach dem Hötel⸗de⸗Greenhill, wo Bloom, des Wirths ſeit drei Wochen neuangenommener Hausknecht, auf der Bank vor dem Fenſter ſaß und die Morgenpfeife rauchte. Als er bemerkte, daß Herr Atwood nach ihm herüberſah, ſtand er höflich auf und nahm ſeine grüne Ledermütze grüßend ab.„Guten Morgen, Bloom,“ rief Sir Atwood;„höre Freund, Du könnteſt mir einen Gefallen thun.“—„Mit Vergnügen, Sir,“ erwiderte Bloom,„wenn es in meinen geringen Kräften ſteht.“— „Gewiß. Du haſt mir neulich die Roſenbäume ſo gut ausgeputzt und angebunden; ſie ſtehen, daß es eine Pracht iſt. Aber hier die Nelken wollen nicht recht vorwärts.


