Teil eines Werkes 
15. Band = Neue Folge, 3. Band, Erzählungen : 1. Theil (1846)
Entstehung
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Atwood's, deſſen Fronte ſich nach beiden Seiten durch ein glänzendes Gitter verlängerte, das die Käfigmauer um den ſchönſten Park und Blumengarten bildete. Längs dieſes Gitters waren die Beſitzer auf einem wohlgewalzten Kies⸗ wege bis an die Hauspforte gelangt, die auf einen ſteiner⸗ nen Perron, zu dem breite, ſchöne Treppen emporliefen, hinausging; der Thorweg war weiter hinunter am Ende des Gebäudes befindlich. Der Leſer kennt nun den wich⸗ tigſten Theil des Dorfes und der Außenſeite des Schloſſes. Ich führe ihn daher jetzt gerade ins Geſellſchaftszimmer, wo Miß Eveline mit ihrem Oheim und Vetter eben angelangt war und an eins der Fenſter trat, die, über dem Perron gelegen, zwiſchen die hohen Pappeln vor dem Hauſe hin⸗ durch den Blick über die gegenüberſtehenden Häuſer und die Gärten des Dorfes gewährten, welche ſich in die Felder gegen die Hügelkette hinauf verliefen. Harry hatte ſich mis⸗ muthig und ungeſchickt auf ein Kanapee geworfen und ſpielte mit ſeiner Reitpeitſche. Sein Vater ſchritt auf und ab durch's Zimmer und ſchien eine Parlamentsrede einzu⸗ ſtudiren. Nach einigen Minuten forderte er den Sohn auf, in das Comptoir hinabzugehen, um zu ſehen, ob Briefe da wären; ein Wink der Augen commentirte die Phraſe dahin, daß er mit Evelinen allein zu ſein wünſche. Harry ging.

Der Alte, der darauf gedacht hatte, ein Geſpräch mit der Nichte fein einzuleiten, fing es, wie er mit den rauhen und groben Fühlfäden ſeiner Seele gar keine leichte Bahn zu der Stimmung eines Andern zu ermitteln im Stande war, ſo ungeſchickt an als möglich. Er huſtete drei Mal, in der Erwartung, daß Eveline ſich umſehen möchte; allein ſie ſchien zu ahnen, was vorgehen ſollte, und halb aus Scheu, halb auch wer vergäbe es ihr nicht? aus dem edlen weiblichen Stolz, ihrem Oheim auf einem Wege, der die