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denen man zu fechten hatte, daß er Victors Hülfe zur Füh⸗ rung der Truppen durchaus nicht entbehren konnte.
Den nächſten Weg hatte Forbin, der noch immer hinter ſeiner Barricade auf dem Quai de la Megiſſerie ſtand, wo er ſich mit unerſchütterlichem Muthe nun ſchon anderthalb Tage oft gegen eine große Uebermacht vertheidigt hatte. Jetzt ſollte er ſeine Stellung der Vertheidigung aufgeben, auf dem Quai vordringen und den gegen die Waſſerſeite gelegenen Flügel des Louvre angreifen.
So wie der Kanonenſchuß, der als verabredetes Zeichen des Angriffs diente, durch die Morgenſtille erſcholl, com⸗ mandirte er:
„Zuſammengetreten! Gewehr auf!“
Er muſterte ſeine Schar. Es waren achtzig Mann mit Schießgewehren. Jeder hatte vierzig Patronen. Die übrigen, gegen zweihundert, waren mit Säbeln, Piken, Dol⸗ chen, zum Theil auch mit Piſtolen bewaffnet.
„Es iſt ſechs Uhr, Freunde,“ rief Forbin luſtig,„der Kaffee hier im Freien hat ganz gut geſchmeckt. Aber die Cotelette müſſen wir unter Dach eſſen, und ich denke, das Louvre iſt dazu ein ganz hübſcher Ort. Zwar noch iſt nichts von Feinden zu ſehen, aber am Pont⸗Neuf hält ein Piquet Garde du Corps, mit dem wir eine Partie Trik⸗ trak ſpielen müſſen. Vorwärts marſch! Es lebe Frankreich!“
Mit fröhlichem Rufe folgten ihm die wackern Leute, meiſtens Handwerker, die er in ſeiner Schar hatte. Sie zogen luſtig an der Seine hin.
„Noch ſehe ich keine Degenſpitze,“ ſprach Forbin lachend, „und meinethalben mag es noch zehn Minuten ſo fortdauern, dann kapern wir das Louvre leichter weg, als der Kater eine Maus. Aber ich will nicht Forbin heißen, wenn ſie


