Teil eines Werkes 
14. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 2. Theil (1846)
Entstehung
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uns nicht am Pont⸗Neuf blaue Bohnen zum Frühſtück anbieten!“

So wie die Heranmarſchirenden um die kleine Biegung des Quais herumkamen, ſahen ſie auch richtig eine Vedette zu Pferde vor ſich, die ſogleich ein Zeichen mit dem Sä⸗ bel gab.

„Wer eine gute Büchſe hat, macht ſich ſchußfertig. Es ſind etwa dritthalbhundert Schritt, da verſchwenden gute Schützen ihr Pulver gegen Cavalerie gewiß nicht.— Gebt Acht! Gleich werden ſie herausprellen.“

Kaum war das Wort geſprochen, als ein Trupp von etwa funfzig Reitern aus der dem Pont⸗Neuf gegenüber ge⸗ legenen Quergaſſe hervorſprengte, eine Schwenkung machte und ſo in Front Forbin's Leuten gegenüber hielt.

„Die Eſel!“ rief der alte Sergeant, während die Evo⸗ lution geſchah, nicht einmal Infanterie haben ſie gegen uns! Man kann ſich ärgern, wenn Einem der Feind das bischen Nuhm durch ſeine Dummheit ſchmälert.— Jetzt ſtehen ſie dicht genug, daß es ſich des Schießens verlohnt.— Feuer!“

Etwa zwanzig gute Schützen, die in den vorderſten Reihen marſchirten, drückten ihre Büchſen ab. Der friſche Morgenwind hob den Nauch ſchnell in die Lüfte, ſodaß man die Wirkung der Schüſſe ſogleich ſehen konnte.—

„Gut! Bravo! Sie fallen gut!“ rief Forbin.— „Näher drauf, Freunde.“

Der Befehl war kaum nöthig, denn faſt unwillkürlich liefen alle Diejenigen, die ihre Gewehre noch nicht abge⸗ ſchoſſen hatten, dem voraneilenden Forbin nach. Die Reiter waren in eine ſichtliche Verwirrung gerathen; einige Pferde wälzten ſich am Boden, mehre Leute waren gleichfalls ge⸗ ſtürzt. Der Offizier aber, ein entſchloſſener Mann, ſprengte vor, dem Trupp Forbin's entgegen, und rief ſeinen Leuten 4 4