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„Lobau!“ rief Clermont freudig erſchüttert.„Und un⸗ ter welchen Bedingungen will man Frieden ſchließen?“
„Zurücknahme der Ordonnanzen, Wechſel der Mi⸗ niſter——“
„Nimmermehr! O die Verblendeten! Glauben Sie denn, daß jemals mit dieſem Fürſten ein Bund der Treue und Aufrichtigkeit geknüpft werden kann? Wie lange wer⸗ den wir andere Miniſter haben? Welche Schritte wird die Camarilla ihnen geſtatten? Nichts! Nichts! Man würde nur einen günſtigen Zeitpunkt endarken, um uns das Joch deſto ſicherer überzuwerfen.— Auch Lobau iſt dabei? Freilich ein funfzehnjähriger Friede, der uns alle Bequemlichkeiten
und Freuden des Lebens bereitet und uns daran gewöhnt,
lehrt dieſe Güter hoch ſchätzen.— Aber nein! Dennoch! Ich mag keinen Frieden, der nicht Frankreichs Heil auf im⸗ mer ſichert. Dieſer Boden iſt geröthet vom Blut der Bür⸗ ger! Das muß geſühnt werden. Die bloße Zurücknahme verbrecheriſcher Befehle, die man niemals geben durfte, iſt noch kein Unterpfand für die Freiheit des Vaterlandes. Jetzt iſt Krieg. Ich fechte, ſiege oder falle. Das Loos der Waffen entſcheide. Inter arma silent leges. Wer will mir den Frieden vorſchreiben? Lobau? Lafitte? Perier?— Ehrenwerthe Männer; aber ich denke, ich weiche ihnen nicht an Vaterlandsliebe. Und wer gab ihnen Vollmacht? Nein, der Schritt) den ſie thun, bleibt weit hinter der Macht der Ereigniſſe zurück. Bedingen ſie uns nichts Beſſeres, ſo ver⸗ werfe ich die Bedingungen!“
Clermont ſprach dies mit der Entſchiedenheit eines Man⸗ nes, der die Macht in Händen hat. Und er hatte ſie, denn er empfand die wahrhafte Geſinnung Derer, die unter ihm kämpften. Der Augenblick, wo endlich das leere Gaukel⸗ ſpiel der Verehrung eines gehaßten Monarchen vor der lang
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