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mußt Deinen Quai vertheidigen; er iſt ein wichtiger Punkt. Laß mir keinen Feind in den Rücken kommen!“
„Sorgt nicht, mein Oberſt!“ rief der Alte,„keine Maus ſoll Euch ſtören, ſo lange ich Wache halte. Am liebſten ſtände ich freilich dicht neben Euch im Gefecht, aber Gehorſam iſt des Soldaten Pflicht und ich werde auf mei⸗ nem Poſten leben und ſterben.“
Damit ging der wackere Graukopf ab, um zu den Sei⸗ nigen zurückzukehren.
Clermont ritt nach dem Platz des Victoires. Hier ka⸗ men bald alle die Mannſchaften, die er gefoͤrdert hatte, zuſam⸗ men. Sie bildeten doch ein Corps von nahe an ſechshundert Mann und, da einzelne Bewaffnete aus den Stadtvierteln noch fortwährend hinzuſtrömten, ſo vergrößerte ſich die Zahl noch bedeutend.— Er gab einem jungen Offizier des alten Heeres, der nur einen Arm hatte, aber doch zum Kampfe geeilt war, den Oberbefehl über das Reſerve⸗Corps, wel⸗ ches in der Straße Notre⸗Dame⸗des⸗Victoires aufgeſtellt wurde. Adolph und Victor behielt er zunächſt bei ſich, doch erhielt Adolph den Befehl, ſo lange der verſtellte Rückzug dauern würde, Diejenigen anzuführen, die ſich durch die Straße du Mail in die Straße Montmartre ziehen ſollten, wo dann die Corps wieder zuſammenſtoßen mußten. Die ſchlecht oder gar nicht Bewaffneten mußten ſich in die Häu⸗ ſer vertheilen und Steine in die oberen Stockwerke tragen. Doch beſtimmte Clermont auch eine Anzahl Schützen, die während des Rückzuges einzeln in die Häuſer entweichen und dann nach gegebenem Zeichen aus den Fenſtern feuern ſollten..
Nachdem auf dieſe Weiſe alle Vorbereitungen getroffen waren, lagerten die Kämpfer ſich, bis der Ruf zur Schlacht erfolgen würde. Die Bewohnerinnen der Häuſer in allen
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