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in dieſem Augenblick brecht Ihr alle zugleich aus den Quergaſſen hervor, feuert aus den Fenſtern, werft Steine herab, kurz greift den Feind mit allen Waffen an. Dann muß er flüchten oder er wird vernichtet. Ihr verfolgt ihn nicht; ſondern mir, mit dem Kern unſerer Macht überlaßt es dann, ihn für ſeine Verwegenheit zu züchtigen. Ich be⸗ gebe mich jetzt nach dem Platz des Victoires. Dorthin ſen⸗ det mir jeder von Euch dreißig ſeiner beſten mit Schießge⸗ wehr bewaffneten Leute, denn wir werden den heißeſten Kampf zu beſtehen haben. Ihr Andern haltet Euch nur wacker hinter Euern Barricaden, daß man uns nicht in die Flanken fallen kann, ſondern da angreifen muß, wo ich es haben will.— Jeder verbreite unter ſeinen Leuten, unter den Bürgern, den Hausbewohnern der Straßen, kurz ſo weit als möglich dieſen Plan des Kampfes, damit Jeder möglichſt dazu mitwirke. Wäret Ihr ein geordnetes Heer, ſo würde ich ihn geheim halten und nur den nächſten Be⸗ fehlshabern mittheilen, was ihnen zu wiſſen nöthig wäre. Hier aber muß uns der allgemeine redliche Wille zum Er⸗ ſatz für den unbedingten Gehorſam, die künſtlich geordnete Zuſammenſetzung eines Heeres dienen, das, ſo ungeheuer es ſei, doch bis in die entfernteſten Theile durch den Wink des Feldherrn geleitet wird. In Paris iſt kein Verräther. Ich erfahre zwar, was der Feind will, was er fürchtet, was er leidet, allein ich weiß, in dieſer ungeheuern Menge befindet ſich Niemand, der uns an ihn verrath.“ 1
Ein lauter Ruf der Begeiſterung folgte dieſen Worten.
„Begebt Euch jetzt auf Eure Poſten; Niemand greife an; es thut uns nicht Noth zu fechten, wol aber dem Feinde.“
„Ihr, meine jungen Freunde,“ ſprach Clermont zu Adolph und Victor,„werdet mir folgen.— Forbin, Du


