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ſich in Bereitſchaft zu ſetzen, der Einladung Deſormery's folgen zu können und den Ueberreſt des Abends in ſeinem Hauſe, nur mit ſeiner Familie zuzubringen.
Er ſelbſt verweilte ſo lange bei Adolph, ſeine Töchter bei den weiblichen Reiſenden, bis man gemeinſchaftlich hinü⸗ bergehen konnte.
Deſormery war ein Mann von mehr als ſechzig Jah⸗ ren. Er hatte die ganze Nevolution erlebt, war im An⸗ fange ein begeiſterter Anhänger derſelben geweſen, hatte ſich jedoch, als ihre entſetzlichen Ausſchweifungen begannen, mit ſeinen Aeltern nach England begeben. Dieſe waren dort geſtorben, der größte Theil ihres Vermögens verloren gegangen; doch hatte er ſo viel gerettet, um als einzelner Mann wenigſtens dem Sturm eine Zeit lang trotzen zu können. Unter Napoleons Regierung war er nach Frankreich zurückgekehrt und hatte, da Augenſchwäche, beſonders aber große Kurzſichtigkeit, ihn hinderte Soldat zu werden, eine kleine Anſtellung im Verwaltungsfach angenommen. Er war ein redlicher, fleißiger Arbeiter, wiewol ohne ausgezeichne⸗ tes Talent. Indeß ſeine große Rechtſchaffenheit und Pünkt⸗ lichkeit empfahlen ihn, er rückte nach und nach höher hinauf und bekleidete jetzt den Poſten eines Bureauchefs im Mi⸗ niſterium der Finanzen. Seine Stellung war nicht hoch genug, um ihn in die politiſchen Verhältniſſe zu verwickeln; die Stürme, die den Miniſtern drohten und dieſe ſtürzten, gingen über ſein Haupt hinweg. Ein erfahrnerer, zuver⸗ läſſigerer Arbeiter, als er, war nicht leicht zu finden, und ſo ſuchte jeder neue Vorgeſetzte ſich den nützlichen Unterge⸗ benen zu erhalten, der dann freilich auch manche Arbeit übernehmen mußte, von welcher ſeine Oberen die Früchte ärnteten. Er hatte überdies nicht genug eigenen Grundbe⸗ ſitz, um Wähler ſein zu können, und war daher in dieſer


