wißheit zurückgekehrt wäre.
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auch jedem Andern müſſe ſie den Eindruck machen. Mit
glücklichem Sinn und Geſchick wußte ſie jedoch die fremde Sitte der Natur näher zu bringen, und ſo verlieh ihr die europäiſche Kleidung, von deren ſtrenger Vorſchrift ſie ab⸗ wich, wo ſie dieſelbe zu wunderlich fand, neue Anmuth, neue Reize.
Am fünften Tage ihres Aufenthalts zu Mahon zeigte ſich Herr von St. Clair am Sprachgitter und ließ Victor zu ſich rufen.
„Kommſt Du ſchon Abſchied zu nehmen, liebſter Freund?“ rief ihm dieſer entgegen.„Oder bringſt Du uns ſonſt etwas Gutes?“
„Beides,“ entgegnete der Gefragte,„doch den Abſchied laſſen wir einſtweilen. So eben iſt die Brigg la Belle⸗ Gabriele hier eingetroffen. Sie bringt eine Menge von Briefen mit, die nach Algier beſtimmt ſind. Da im Laza⸗ reth wie im Schiff Leute genug befindlich ſind, an die ſie gerichtet ſein dürften, ſo ließ ich mir das Verzeichniß geben. Unter denen, die wir zurückbehalten, um ſie hier zu ver⸗ theilen, iſt auch einer, bei dem es auf Dich ankommt, ob Du es auf Dich nehmen magſt, ihn hier zu öffnen. Er iſt an Eduard von Clermont gerichtet!“
„O gib!— Zwar weiß ich nicht, ob ich ihn öffnen ſoll.
Dooch hätte ich um Vieles gern Nachricht aus Toulon.“
Der Capitain öffnete ſein Portefeuille, um den Brief herauszunehmen; Victors Verhältniß zu Eugenien war ihm, als einem vertrauten Freunde, mitgetheilt worden, wiewol Niemand ſonſt es kannte, indem man es noch geheim zu halten wünſchte, damit nicht etwa ein Gerücht die Mutter zu Toulon früher unterrichte, als ihre Tochter ihr mit Ge⸗
Victor empfing den Brief durch das Gitter. Als er 4 8


