Teil eines Werkes 
14. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 2. Theil (1846)
Entstehung
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reich! rief er, indem er die Hand des Capitains feurig ergriff.Frankreich! Zählſt du noch viel ſolcher Ehren⸗ männer, ſo iſt dein Schickſal geſichert, die Wetter des Verderbens mögen auch noch ſo tief und düſter über dei⸗ nen blühenden Gefilden ſchweben!

Der Capitain zog die Glocke. Es erſchien ein Schiffs⸗ junge.

Was befiehlt mein Capitain?

Eine Flaſche Burgunder!

Der Knabe brachte die Flaſche und Gläſer.

Es iſt ein feuriger Landsmann, ſprach Capitain Durocher;erlauben Sie, daß wir auf das Wohl Frank⸗ reichs trinken!

Sie ſtießen die Gläſer aneinander.Iuutreic Freiheit! Geſetz! Die Männer reichten ſich die Hände; Sie ſpra⸗ chen nicht, aber ihre Herzen beſchworen einen heiligen Bund!

Capitain Durocher ſtand auf und ging auf's Deck, um, wie er ſagte, das Betragen ſeiner Frau Bellon zu beobachten.

Hm! kam er nach einigen Minuten zurück,wenn das ſo fort geht, ſind wir morgen Mittag bei guter Zeit in Mahon, wo wir vor Anker gehen. Die Bellona iſt ein raſches, rüſtiges, kriegeriſches Weib; ſie ſchießt durch die Wellen, daß ſie ordentlich furchtſam von der Seite prallen. Ich habe ſelbſt nach dem Log geſehen; wir machen faſt vierzehn Fuß in einer Secunde, das ſind doch gegen drei Seemeilen in der Stunde. Eine ſehr gute Fahrt; faſt ein wenig zu raſch. Doch die Bellona braucht ſich nicht zu fürchten, ſie hat ein vortreffliches Takelwerk und Rippen wie von Stahl und Eiſen.

Ich kann mich noch gar nicht überreden! rief der Oberſt aus,daß zwiſchen uns und Frankreich nur noch