Teil eines Werkes 
14. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 2. Theil (1846)
Entstehung
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welche er mit dem Führer des Schiffes theilte, betreten, als auch ſchon der laute Ruf, unter dem die Anker aufge⸗ wunden werden, erſchallte. Bald waren ſie gelichtet; die Segel wurden aufgeſpannt, ein friſcher Wind begünſtigte die Abfahrt und in wenigen Minuten theilte die Fregatte ſchon die Fluten und flog im pfeilſchnellen Lauf den heimatlichen Küſten entgegen.

Auf kurze Zeit hatte der Capitain ſeinen Gaſt verlaſſen, um die erſten nöthigen Befehle zur Führung des Schiffes zu geben. Jetzt, da es im vollen Segeln war, kehrte er in die Kajüte zu dem Oberſten zurück, der auf dem Sopha am Tiſch ſaß und das Haupt nachdenkend in die Hand

geſtützt hatte.

Wir ſind allein, mein Oberſt, begann der Capitcain.

Damit Sie ſogleich wiſſen, wie wir zu einander ſtehen, darf ich Ihnen keine Minute lang verhehlen, daß ich von dem Admiral in das Geheimniß Ihres Namens eingeweiht bin. Es ſchien demſelben nothwendig, damit Sie ſich freier an mich wenden könnten, um in Betreff Ihrer Landung in Toulon meinen Rath zu erholen. Denn nur dadurch, daß ich Ihr Verhältniß ganz kenne, bin ich im Stande, Ihnen meine Dienſte ganz anzubieten. Ich bitte Sie nun um Ihr Vertrauen, Oberſt Clermont; ich wünſche nichts ſo dringend, als das Zutrauen, welches mein verehrter Führer mir ſchenkt, gegen Sie zu rechtfertigen!

O Capitain, rief der Oberſt,Sie glauben nicht, wie mein Herz bewegt iſt, da ich jetzt endlich wieder unter den Meinigen bin, ſeit funfzehn Jahren wieder meinen Namen höre! Wie ſoll ich Ihnen danken! Ja, Frankreich zählt noch edle, uneigennützige, großmüthige Männer! Wiſſen Sie aber auch, was Sie wagen, wenn Sie einen Geäch⸗ teten in Schutz nehmen?