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er Ihnen ſagen, daß Sie bis zu Ihrer Abreiſe der Herr
ſeiner Wohnung ſind. Sie haben zu befehlen, ob ich Ih⸗ nen Geſellſchaft leiſten ſoll.“
„Wenn Ihnen Ihre Dienſtgeſchäfte Muße laſſen, ſo werden Sie mir der willkommenſte Geſellſchafter ſein.— Ich bin lange nicht in Frankreich geweſen, Sie können mir daher manches Neue erzählen.“
„In wenigen Minuten bin ich ganz zu Ihren Dien⸗ ſten,“ antwortete Herr v. St. Leu;„nur einige Anord⸗ nungen habe ich zu treffen.“
Er ging, kehrte bald zurück und blieb von nun an der Geſellſchafter des Oberſten, der durch ihn in einem Ge⸗ ſpräch, das mehre Stunden währte, über den jetzigen Zu⸗ ſtand Frankreichs die ausführlichſten Nachrichten erhielt.
Gegen acht Uhr trafen die Briefe ein, welche der Ad⸗ miral zu ſenden verſprochen hatte. Sie waren an Herrn von St. Leu gerichtet, mit dem Auftrage, die Einlage dem Fremden einzuhändigen. Dies geſchah. Es waren mehre verſiegelte Briefe, unter Anderm aber auch ein offener Zettel folgenden Inhalts:
„Theurer Freund! Alles iſt Ihretwegen auf der Bellona beſorgt. Sie finden einen trefflichen Capitain. Nochmals wünſche ich Ihnen alles Gute und Glückliche und die vollſte Erfüllung Ihrer Hoffnungen!“
Herr von St. Leu ließ jetzt das Boot in Bereitſchaft ſetzen; man ſtieg ein und in wenigen Minuten hatte man, ohne angehalten zu werden, die Bellona erreicht. Capitain Durocher, welcher dieſelbe führte, war bereits unterrichtet. Er empfing ſeinen Gaſt mit den Zeichen der größten Ach⸗ tung; dieſer nahm herzlichen Abſchied von ſeinem jungen Begleiter und ließ ſich hierauf durch den Capitain in ſeine
neue Wohnung einführen. Kaum hatte er die Kajüte,
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