Teil eines Werkes 
14. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 2. Theil (1846)
Entstehung
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auf dem Schiff. Laſſen Sie daher um die Stunde, wo Sie mit dem kleinen Boot abgehen, die Mannſchaft auf der andern Seite des Schiffes zu irgend einer Beſchäfti⸗ gung zuſammentreten, mit Ausnahme zweier vertrauten

Leute, die ſie zum Rudern gebrauchen. Dieſer ſchriftliche

Befehl ſchirmt Sie vor jedem Anhalt und jeder Frage, die Ihnen eines der Wachtſchiffe thun könnte. Sie erwerben ſich meinen beſondern Dank durch die pünktliche Erfüllung dieſes Auftrags.

Der junge Offizier verbeugte ſich mit einem unverkenn⸗ baren Ausdruck der Freude in ſeinen Zügen; er war ſtolz und froh zugleich, dem hochverehrten Seehelden und Füh⸗ rer dienſtbar und gefällig ſein zu können. Mit einem freu⸗ digen Erröthen antwortete er daher:

Sorgen Sie nicht, mein Admiralz; ich hoffe Alles zu Ihrer Zufriedenheit auszuführen.

Ich danke Ihnen zuvor!Und nun theuerſter Freund, wandte ſich der Admiral zu dem Oberſten,leben Sie wohl! Gott beſchütze Sie und erfülle die Wünſche Ih⸗ rer Seele. Sie ſollen heut noch von mir hören.

Die beiden Männer, denen die Hoheit ihrer Seelen aus den feurigen Augen leuchtete, auf der edlen Stirn thronte, umarmten einander mit gerührter Herzlichkeit. Wie adelten die warmen, weichen Thränen der Freundſchaft den Seehelden, der ſoeben den glänzendſten Preis männli⸗ cher Kraft und Kühnheit errungen hatte!

Sie ſchieden. Herr von St. Leu begleitete den Ad⸗ miral bis an das Boot. In wenigen Minuten kehrte er

jedoch zu dem Oberſten zurück, der in tiefer Bawegung in

der Kajüte auf und nieder ging.

Mein Herr, ſprach der junge Offizier,der Admi⸗ ral trägt mir noch einen Gruß an Sie auf. Zugleich läßt