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„Ich hoffe, ohne einen Fuß wieder ans Land zu ſetzen, nach Frankreich abreiſen zu können.“
Giacomo war höchſt betroffen über dieſe Antwort. Es entging dem Oberſten nicht. Er fragte ihn um die Urſache.
„Ei, Herr, ich habe alle meine Kameraden, meinen guten Capitain Aſſigny, den wackern Capitain Brüat, kurz alle dieſe ſo plötzlich verlaſſen und weiß noch gar nicht, was aus ihnen geworden iſt. Und vielleicht haben ſie auch Sorge um mich. Denn das weiß ich gewiß, wenn mein
Capitain die Geſchichte am Thor von den andern Matro⸗ ſen gehört hat, ſo ruht er nicht, bis er erfährt, was aus
mir geworden iſt. Da halte ich's denn doch für Unrecht, ſo ganz heimlich davon zu gehen. Ich glaubte, Ihr woll⸗ tet den Admiral nur ſprechen und dann nach Algier, wo wir jetzt ja ganz ſicher ſind, zurückkehren. Auch weiß ich nicht einmal, ob ich nicht als Deſerteur betrachtet würde, wenn ich ſo ohne allen Urlaub davon ginge.“
„Du haſt ſehr recht und denkſt ſehr wacker, mein guter Burſch,“ antwortete der Oberſt, gerührt durch den traurigen Ton, mit welchem Giacomo dieſe Worte geſpro⸗ chen hatte.„Du mußt zu den Deinigen zurück. Ich trenne mich mit Schmerz von Dir, aber es muß ſein. Ueberdies, guter Junge, wenn gleich für Dich keine Gefahr mehr iſt, ſo iſt mein Lebensweg doch noch lange nicht ge⸗ ebnet. Ich würde mir Vorwürfe machen, wenn ich Dich länger an mein unſicheres, trübes Schickſal feſſeln wollte. Du ſollſt nun die Früchte Deiner Abenteuer und Müh⸗ ſeligkeiten in Ruhe genießen können.“
Giacomo hatte den Oberſten während dieſer Worte ängſtlich betrachtet. Trennen ſoll ich mich von Euch, mein Oberſt? Unmöglich—
„Es muß ſein, mein guter Burſch, mein Reber
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