mauriſcher Knabe ſaß und gedankenlos in die Wellen blickte.„Der Burſch, das wett' ich, iſt glücklich, wenn wir ihm ein Dutzend Meſſonen Miethzins für ſeine Nuß⸗ ſchaale anbieten. Soll ich den Handel machen?“
Der Oberſt nickte; in wenigen Minuten ſchwamm das Schiffchen ſchon luſtig auf den Wellen, indem Giacomo und der Knabe die Ruder fröhlich bewegten.
Es dauerte keine Viertelſtunde, ſo langten ſie an dem Admiralſchiff an.
Ein Offizier fragte nach ihrem Begehr.
„Ich wünſche den Admiral zu ſprechen,“ war die Ant⸗ wort des Oberſten, in einem Tone, der ſeine Berechtigung dazu mehr darthat, als irgend etwas Anderes.
Der See⸗Offizier empfand, wie Jeder, das Ueberge⸗ wicht, welches in dem Adel der Geſtalt, des Benehmens und der Sprache des Oberſten lag. Faſt verlegen erwi⸗ derte er daher, daß es wol unmöglich ſein werde, in die⸗ ſem Augenblick das Begehr des Kommenden zu erfüllen, indem der Admiral ſo eben damit beſchäftigt ſei, die De⸗ peſchen für den Marineminiſter, in welchem die Eroberung Algiers berichtet werden ſollte, aufzuſetzen.
„So erlauben Sie mir zu warten, bis dieſes dringende Geſchäft beendigt iſt. Alsdann erſuche ich den Admiral um ein Geſpräch von zwei Minuten in ſeiner Kajüte.“
Der Offizier lud den Oberſten ein, das Schiff zu be⸗ ſteigen; dieſer aber entgegnete, er ziehe es vor, in der Barke zu verweilen. Auf dieſen Beſcheid zog ſich der Offi⸗ zier beſcheiden zurück, um nicht durch ſein Bleiben dem Fremden läſtig zu werden.
Als man ſo harrend in dem Nachen ſaß, fragte Gia⸗ como:„Verzeiht, mein Oberſt, aber was denkt Ihr zu thun, ſobald Ihr den Admiral geſprochen hahte
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