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ßen will, ſo ſtehe ich Euch dafür, es wird keine Viertel⸗ ſtunde dauern, ſo liegt die ganze Flotte in Front vor dem Hafen und das Feuern beginnt. Und darauf will ich ſchwören, daß ſie dann nicht mit Zuckererbſen ſchießen werden!“
Die Nachricht war dem Oberſten allerdings von großem Intereſſe, er folgte daher eilig der Aufforderung Giacomo's und fand deſſen Vermuthung beſtätigt.— Der Umſtand, daß Beide, um nicht von den am Hafen hin und her ſtrei⸗ fenden Truppen geſehen und erkannt zu werden, ſich ein wenig hinter das Fenſter zurückziehen und mehr aus dem mittleren Raume des Zimmers herausblicken mußten, raubte ihnen einen großen Theil der freien Ueberſicht. Giacomo, der auf's äußerſte begierig war, die Seeſchlacht mit an⸗ zuſehen, wußte ein Mittel vorzuſchlagen, welches ihnen die⸗ ſen Zwang abnahm.„Wer kennt uns?“ rief er aus. „Nur unſere Tracht verräth uns. Baruch muß Rath ſchaf⸗ fen!“ In drei Sprüngen war er die Stiege hinunter und ſuchte den Hauswirth auf, der ſo eben, dem erhaltenen Auftrage zufolge, ausgehen wollte, um Neuigkeiten zu erſpä⸗ hen.„Laß das jetzt gut ſein!“ rief Giacomo,„wir brin⸗ gen Dir die wichtigſte Nachricht ſelbſt. Die Flotte des Königs von Frankreich kommt in Schlachtordnung heran und bald wird ſie ihre Schlachtmuſik hören laſſen. Wir müſſen das Gefecht aber durchaus von der Terraſſe Deines Hauſes mit anſehen, denn die Fenſter laſſen uns nicht weit genug über die See blicken. Damit uns nun Niemand er⸗ kenne, gib uns raſch ein paar mauriſche Obergewänder und einen Turban. Dann fällt es keiner Seele in Algier auf, wenn wir auf dem Dach Deines Hauſes umherſpa⸗ zieren!“
„Gottes Barmherzigkeit! Thörichter Frank! Willſt Du
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