Teil eines Werkes 
13. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 1. Theil (1846)
Entstehung
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Schickſal und ſeiner feindſeligen Macht. Erzwingen will ich mir noch einige ſelige Augenblicke! Noch einmal will ich die verlaſſene Gattin, will ich Sohn und Tochter wieder⸗ ſehen. Und dann mag mein Blut die heimatliche Erde trän⸗ ken und mich dieſelbe Hülle decken, unter der Frankreichs Helden ſchlummern! Aber ſind denn die alten Flammen des Muthes ganz erloſchen? Birgt ſich unter der Aſche nicht ein einziger Funke mehr, den der Athem des Sturms anfachen könnte zur auflodernden Glut? Hat Frankreich alle ſeine tapfern Söhne begraben, die ſonſt in drängenden Scharen herbeiſtrömten, wenn ein Held das Banner des Ruhmes und der Freiheit aufpflanzte? O mein Vater⸗ land! Daß ich dich ſo ſchwer anklagen muß! Aber frei⸗ lich er iſt ja dahin, deſſen Blick ein Schwert, deſſen Wort ein Blitz war! Er ſetzte den Fuß an Frankreichs Ufer und der Boden des ganzen Reichs erbebte, daß der glänzende Thron ſeiner Feinde in Paris zuſammenſtürzte. Ein Wink ſeines Auges und ein Heer ſtand gewaffnet auf! Er erhob die Hand und Frankreich gehorchte ihm. Aber er iſt dahin! Das eiſerne Rad des Geſchicks hat auch dieſen Giganten zermalmt! Das Weltmeer rauſcht um ſein Felſengrab und die Wogen zittern ſcheu zurück, wenn ſie es beſpülen!

Während ſich der Oberſt dieſen Gedanken überließ, war Giacomo in das Zimmer gegangen, deſſen Fenſter nach dem Hafen hinaus lagen, um ſich wiederum an dem ihm ſo lieben, ſeine ganze Matroſenſeele feſſelnden Anblick der Flotte zu erfreuen. Es dauerte nicht lange, ſo ſtürzte er mit einem vor Begeiſterung glühenden Angeſicht wieder herein und rief:Mein Oberſt, wenn mich nicht Alles täuſcht, wenn ich noch zwei geſunde Matroſenaugen im Kopfe habe, die da wiſſen, was ein Schiffsmanoeuvre hei⸗