Teil eines Werkes 
13. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 1. Theil (1846)
Entstehung
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wie es wolle. Andere ſprechen wieder, der Dey wolle die

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Ja, im Kriege geht's nicht anders, da muß Einer mit dem Andern büßen, ſprach Giacomo, ſich mit der Aengſtlichkeit der Jüdin einen Scherz machend und dabei tapfer fort ſchmauſend.

Seid nicht allzu beſorgt, nahm der Oberſt das Wort, die Franzoſen werden die Stimme der Menſchlichkeit mit⸗ ten im Gewühl der Schlacht hören und man wird dem Unſchuldigen nichts zu Leide thun. Tragt indeſſen Sorge, ſo viel an Euch iſt, daß es den gefangenen Franken wohlgehe.

Ach! Ihr gnädigſter Herr, erwiderte die Jüdin, zu⸗ traulich gemacht,uns geht es gewiß traurig, es komme,

Stadt an allen Ecken in Brand ſtecken, ehe er es zugebe, daß ſie den Chriſten in die Hände falle. Er will alle Feſtungswerke, die Caſauba, das Bagno, Alles in die Luft ſprengen laſſen! 1

Er wird Vernunft annehmen und ſich nicht ſelbſt zu Grunde richten! 3 5

Das Geſpräch wurde noch eine Zeitlang fortgeführt, bis die Mahlzeit geendet war und Nebekka ſich mit dem Tiſchgeräth entfernt hatte.

Bis jetzt hatten die Bewohner der Zimmer noch keinen Blick ins Freie gethan, auch noch die Nebengemächer nicht betrachtet. Plötzlich aber vernahmen ſie einen Kanonenſchuß, der in nicht gar großer Ferne gethan ſein mußte.

Wie ein Funke in das Pulver fällt, daß es ſich plötz⸗ lich aufflammend entzündet, ſo traf der feierliche Klang des Schuſſes das Herz des Oberſten. Seine ganze kriegeriſche Seele glühte mit einem Mal in helle Flammen auf; eine edle Röthe überflog ſein Angeſicht, ſein Auge blitzte, er blickte wie ein Feldherr, der im Lager unvermuthet den