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Kohlen röſten! Nein, Herr! Meidet ſogleich mein Haus, oder ich rufe die Nachbarn zu Hülfe!“
Er machte hierbei wirklich Miene, laut außzuſchreien, ſo daß Giacomo herbeiſpringen und ihm den Mund zuhal⸗ ten mußte.
„Du biſt verloren, wenn Du einen Laut von Dir gibſt; aber Dein Glück iſt gemacht, wenn Du Dich ruhig verhältſt!“
Der Jude ſtand blaß und zitternd da; ſein Weib rang die Hände.
„Sieh Dir dieſen Fremden an,“ fuhr Giacomo fort, „erkennſt Du ihn?““
„Er trägt unſere Tracht, aber er iſt nicht von unſeren Leuten. Doch, ich glaube, ich habe ihn ſchon vormals geſehen.“
„Ganz recht, Freund Baruch, und zwar zu Belida, wo ich Dir Früchte und Gartengewächſe verkaufte.“
„Jehova erbarme ſich! Ihr ſeid der Sklave Abukan's des Mächtigen, des Uebermüthigen. Ich bin ein Mann des Todes, wenn er Euch in meinem Hauſe erblickt!“
„Darum eben warf ich die Thür ins Schloß,“ fiel Giacomo ein.„Du ſiehſt alſo, daß wir klug handeln und Dein Verderben nicht wollen. Uebrigens iſt dieſer Fremde nicht mehr Abukan's Sklave. Es iſt jedoch von der höch⸗ ſten Wichtigkeit für die Franken, daß er hier in der Stadt verborgen bleibe, bis ſie einrücken. Du kennſt mich! Du weißt, ich bin einer der franzöſiſchen Gefangenen. Sie Alle wiſſen, daß ich mich in dieſe Gaſſe und zu Dir be⸗ geben habe, weil man aus dem obern Geſchoß Deines Hauſes den Hafen überſehen kann. Nimmſt Du uns auf, ſo iſt Dir ein reicher Lohn und Sicherheit Deines Eigen⸗ thums gewiß, ſobald die Franken einrücken. Verſagſt Du
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