Teil eines Werkes 
13. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 1. Theil (1846)
Entstehung
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zu zeigen, von dem Ihr manchen harten Piaſter gelöſt habt. Frau Baruch, ſchließt die Hausthür ab!

Rebekka, laß die Thür offen ſtehen! Ruf' die Nachbarn! Der wilde Menſch will uns ein Leid anthun!

Ihr habt nichts zu beſorgen, ſprach der Oberſt, der höchſt verwundert über Giacomo's ſeltſame Art, mit dem Juden umzugehen, war;wir werden Euch nichts zu Leide thun, aber es iſt gut, daß die Thür geſchloſſen wird.

Gott meiner Vorältern, jammerte Baruch,ich bin ein armer, alter, ſchwacher Mann! Was wollt Ihr von mir? Rebekka, ich ſage Dir, ſperr' die Thür nicht ab!

Ihr ſeid ein alter, furchtſamer Thor! rief Giacomo, der indeß raſch gegen die Thür geſprungen war und ſie ins Schloß geworfen hatte.

Warum erſchreckſt Du den Mann ſo, mein Freund?

fragte der Oberſt erſtaunt auf Franzöſiſch. Weil dieſes Volk treulos und falſch iſt, wenn man es nicht in der Furcht hält, Laßt mich nur machen, mein Oberſt; er darf nicht ahnen, daß wir flüchtig und hülflos ſind, ſonſt haben wir ein verlorenes Spiel. 1

Baruch und Rebekka hatten indeſſen furchtſam dageſtan⸗ den, und ihre Sorge ſtieg noch, als ſie die fremde Sprache vernahmen. Der Oberſt gab ihnen daher nochmals die Ver⸗ ſicherung, daß ſie nichts zu befürchten hätten.

Aber was wollt Ihr in meinem ſchlechten Hauſe? Das ſollſt Du ſogleich hören, fiel Giacomo dem Ju⸗ den ins Wort.Wir verlangen von Dir, daß Du uns in Deinem Hauſe verbergeſt und ernähreſt, bis die Stadt von den Franken eingenommen iſt!

Abraham und Jakob! Ich bin ein verlorener Mann. Wenn der Dey das erfährt, läßt er mich auf glühenden