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blickende Davouſt, der abenteuerliche, aber kühne Me⸗ nou, der kaltblütige Junot; der jedes Herz durch An⸗ muth und Mäͤnnlichkeit feſſernde Duroc, und Dumas, den noch heut eine edle Begeiſterung für alles Große be⸗ lebt, und Cafarelli und Reynier, Lannes, Bel⸗ liard— ach und noch Manche, denen der Lorber ſtolz das Haupt umwunden hat, vor denen Könige gezit⸗ tert haben und die jetzt das Grab oder ein verdunkeltes Geſchick den Blicken der leicht vergeſſenden Zeit entzieht!— Und unter allen dieſen Helden dennoch er ſo gewaltig her⸗ vorragend, ſo allmächtig herrſchend mit der Kraft des un⸗ beſiegten Willens, der Üübermacht des durchdringenden Gei⸗ ſtes!— Ja, mein Sohn, es war eine hohe Zeit, die auch die Bruſt eines Mädchens mit Stolz und Freude füllen konnte, zumal nach ſo ſchrecklichen blutdürſtigen Tagen, wie meine frühe Kindheit ſie ſchaudernd geſehen!—— Ihr werdet zwar Ehre erwerben, aber Ruhm— dazu müßten Eure Gegner würdiger ſein!“
Der Sohn hing mit feurigen Blicken an der Lippe der Mutter, die mit der Beredtſamkeit des ganz erfüllten Her⸗ zens ſprach; Leontine nahm ſanft die Hand der tiefbeweg⸗ ten Frau.—„O,“ fuhr ſie nach kurzem Schweigen fort, „es war wol ein verzeihliches Verbrechen, das Euer Vater beging, wenn er mit zu heißer Verehrung an ſeinem Feld⸗ herrn, ſeinem Kaiſer hing und die Liebe zu ihm ihn das Geſetz der neuen Herrſcher vergeſſen ließ! Und wäre er wirklich, wie der Tapfere der Tapfern, durch ein Blut⸗ urtheil gefallen— Ihr dürftet Euch ſeiner nicht ſchämen und gleich den Fürſten von der Moskwa den Namen Eures Vaters mit Stolz nennen.“
Eben trat die Sonne hinter einer Wolke hervor und
warf ihre hellen Strahlen über das Meer hin. Sie fielen


