Teil eines Werkes 
13. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 1. Theil (1846)
Entstehung
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verſprach daher der Bruder, was die Schweſter von ihm erbat! Indeß leiſtete er ihr und der Mutter noch einige Zeit Geſellſchaft, bis die ſchnell ſegelnde Aventure auf der rechten Höhe der See ſein würde, um nicht gar zu lange Zeit nach ihm im Hafen einzutreffen. Er erzählte der Mutter das Neueſte aus Toulon, ſchilderte die ewig wech⸗ ſelnd ſich geſtaltenden Ereigniſſe und Begebenheiten, die der ungeheure Zuſammenfluß von Kriegern, Seeleuten und Fremden erzeugte, ſprach von der nahen Abfahrt der Flotte und ergoß ſich in jugendlichen Hoffnungen für den nahen Feldzug, wo er Gelegenheit zu ehrenvollen Thaten zu finden

hoffte. Die Mutter war als Lebensgefährtin eines ausge⸗

zeichneten Offiziers daran gewöhnt, den Mann in die Sturme des Lebens hinausſchiffen zu ſehen; ſie hörte daher den Sohn mit einer zwiefach mütterlichen Theilnahme an; nämlich der an ſeinen Hoffnungen und der ſchmerzlicheren an ihm ſelbſt, den ſie bald entbehren ſollte, um ihn auf dem unwirthbaren Strande Afrikas den Gefahren des Krieges auszuſetzen.

Ach, rief Eduard lebhaft aus,bisweilen möchte mir das Herz vor Sehnſucht nach großen Thaten und Schick⸗ ſalen zerſpringen! Wenn ich dort die Flotte mit ihren tau⸗ ſend Maſten auf der Rhede liegen ſehe, wenn ich mir denke, wie ſie vielleicht bald mit ſtolz aufſchwellenden Segeln majeſtätiſch durch den blauen Ocean dahinziehen wird, wenn ich im Geiſte den brauſenden Waffenlärm und Jubel⸗ ruf der Krieger höre, mir die zahlloſe Menge am Ufer denke, wie ſie grüßend, mit Hüten und Tüchern winkend, jubelnd und doch bewegt, gerührt, erſchüttert dem erhabe⸗ nen Schauſpiel nachſieht dann möchte ich weinen, daß der Krieg doch am Ende nur ein ſo unbedeutender, viel⸗

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