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ddeer treffen; freilich hier war er ja am beſten an ſeiner
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Stelle. Er ſagte mir das auch ſelbſt, indem er ſprach:
„Nur dreiſt! Ich will gefällig ſein! Ich habe hier et⸗ ‚was zu ſagen; das Häuschen habe ich erbaut, und was hier aus⸗ und eingeht, pflegt mich ſo ziemlich Alles über kurz oder lang als Souverain anzuerkennen. Wir ſind gute Freunde, wenn ich Ihnen hier dienen kann? Ich gebe Ih⸗ nen den Rath,“ ziſchelte er leiſe,„beſetzen Sie die 131! Aber ſchnell, die Kugel rollt ſchon.“
Schwerlich macht ſich der Leſer einen Begriff von dem Chaos von Bildern und Viſionen, die nun in mir vorüber⸗ ſchwirrten. Die Geſichter aller Anweſenden bewegten ſich vor mir wie entſetzliche Larven, Karl Weiß ragte rieſengroß drüber hinweg und nickte mir mit verdrehten Augen zu; in meinen Muskeln regte ſich's, als ziehe mir eine unſichtbare Fauſt gewaltig die Hand mit meiner ganzen Börſe nach der dreizehn hin. Ich kämpfte, ſchon wollte ich den Satz drauf legen, als die Kugel fiel— auf Nr. 13.
„Nun iſt's zu ſpät,“ ſprach der Fremde trocken und nahm eine Priſe Tabak. Ich dachte:„Gottlob!“ und es wurde mir leicht um's Herz.
Aber, noch ſehe ich's vor mir, ein junger Menſch, der neben mir ſtand, ſtarrte ihn mit offenem Munde und un⸗ beweglichen Augen an; er hatte den leis geflüſterten Rath gehört und wollte in die Erde ſinken vor Staunen über den Erfolg.
„Sein Sie kein Thor; was für kindiſche Furcht und mi⸗ ſerable Grundſätze,“ fuhr der Rathgeber zu mir fort,„ha⸗ ben Sie mich etwa als einen ſo eigennützigen Schubiak ken⸗ nen gelernt? Ich gab Ihnen den Rath aus Freundſchaft. Setzen Sie jetzt Nr. 7.“
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