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Leitſtern ſein werde, angenommen hatte, blieb gleichfalls ſtehen, als er uns verweilen ſah, und bildete einige Schritte von uns mit ſeinem Kameraden eine Gruppe im Monden⸗ licht, die die landſchaftliche Romantik noch erhöhte. Kein Laut unterbrach das Schweigen dieſes Nachtſtücks; hehre Gefühle hoben und bewegten die Bruſt. Da hub der ſchlichte Landmann aus Thale an:
„Herr, die Hammel wollen heuer gar nicht fett werden, wie mag das zugehen?“
„Mit dem Teufel!“ rief ich wild und borſt faſt vor Wuth, und Nanny, deren Naivetät bei der Frage nichts ahnete, ſchreckte zurück über den rauhen Ton meiner Stimme.
Aber alles Romantiſche und Poetiſche war zum Henker; der plumpe Stein, den der Klotz aus Thale mitten unter die zarten Duftgeſtalten geworfen hatte, ſcheuchte ſie auf, wie eine leichte Vögelſchar. Das Teufelsei war nun einmal in's Neſt gelegt und das Unheil heckte fort.
„Vorwärts!“ rief ich, und drang ungeſtüm vor; deshalb ſtieß ich auch mit dem Fuß an einen Stein, daß ich auf⸗ ſchrie vor Schmerz und Sprünge machte, als wäre mir (einem meiner Freunde ging es einmal ſo) eine glimmende Cigarre in den Stiefel gefallen. So kamen wir auf die Wieſe hinunter, wo ich aus dem Pfade wich, um auf dem Naſen weicher zu gehen. Doch ich trat in ein Sumpfloch, ſtolperte und fiel, ſo lang und dick ich war, in's naſſe Gras. Ein infames Bett! Doch immer noch beſſer als das der armen Nanny, die mich halten, wollte, dohei, usglitt und ſich platt niederſetzte in eine⸗h=— ſohas nicht ſchreiben! Wie kann's aber anders ſein, wo Rindvieh hau⸗ ſirt? Ich ſchalt mich ſelbſt aus und half dem armen, wei⸗ nenden Dinge in die Höhe, die mit ihrem ſchimpflich lächer⸗ lichen Anhang jetzt die kläglichſte Figur ſpielte. Ein Elfen⸗


