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Abenteuern, nach der Welt und ihrem bunten Getümmel, nach Ruhm und Thaten. Es ſei ihm in der Jugend auch ſo geweſen; überdies ſei die Zeit nicht mehr ferne, wo er dieſe Luſt befriedigen könne, denn der Tod werde dem grei⸗ ſen Haupt bald eine ewige Lagerſtätte bereiten. Dann um⸗ armte Bernhard den Greis heftiger und ſchwur, es ſei etwas Anderes, was er in der Welt nicht zu finden hoffe, und nie möge er ſich von dem einſamen Walde und dem theuren Vater trennen.
Zweites Capitel.
Eines Morgens zog Bernhard, unbegleitet wie gewöhn⸗ lich, in den Wald. Doch vergeblich durchſtrich er die Berge nach allen Richtungen; er traf für ſeinen Pfeil keine Beute an. Dies machte ihn endlich verdrießlich und müde. Als er ſich daher nach einem anmuthigen Ruheplatz umſah, be⸗ merkte er, daß er in einen ſehr verwachſenen Wald gera⸗ then ſei, den er ſich nicht erinnerte ſchon betreten zu haben. Doch ſchien ihm derſelbe nach einer Richtung hin lichter zu werden, und dieſer folgte er. Bald gelangte er auch auf einen etwas freiern Raſenplatz am Abhang eines Hügels, von dem er in ein grünes Waldthal hineinſehen konnte, das ſich nach dem Neckar hinunterzog. Als er ſüll ſtand, hörte er einen Quell rauſchen, der am Fuß eines mit dichtem Gebüſch umkränzten Felſen entſprang. Die Mittagsſonne brannte, die Wanderung hatte ihn durſtig gemacht; ſo ſchien ihm dieſer Ort der lieblichſte, den er zur Ruhe auf⸗ finden könnte. Er trat daher in die Gebüſche, um ſich an


