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einzigen noch übrigen Offiziere des Regiments. Regnard fragte nach Ludwig und Bernhard. Ein düſterer Blick Ra⸗ ſinski's ließ ihn nicht an ihrem Schickſal zweifeln.„Alſo auch todt!“ ſprach er und ſchüttelte das Haupt.„Dieſer mit Eis gepanzerte Boden iſt blutgieriger als ein Vampyr!“
Jaromir verſuchte, indem er erzählte, was man von den beiden Verſchwundenen wußte, noch einmal die Hoffnung für ſie rege zu machen; doch Naſinski, ſonſt immer noch voller Muth und Vertrauen, wo Andere ſchon längſt Alles verloren gaben, wies jeden Troſt dieſer Art zurück.„Hier hoffe ich nichts für mich,“ ſprach er;„dafür fürchte ich auch dort,“ er deutete mit der Hand nach der Richtung, die das Heer zu nehmen hatte,„was mich betrifft, um ſo we⸗ niger. So gleichen ſich die Dinge aus.“
„Mir liegt noch eine Sorge auf dem Herzen,“ nahm Regnard das Wort nach einer Pauſe.„Mein junger Freund dort wird mir vergeben, wenn ich damit vielleicht alte ver⸗ drießliche Erinnerungen berühre. Aber die jetige eiſerne Zeit hat ja wol die leichten Spuren voriger, achtlos hinge⸗ lebter Tage genug verwiſcht, um Alles, was von dort her⸗ ſtammt, ins Meer der Vergeſſenheit zu verſenken. Weiß Nie⸗ mand von Euch, was aus Aliſette geworden iſt?“
Jaromir heftete den Blick finſter auf den Boden und hüllte ſich, zuſammenſchauernd, dichter in den Mantel ein. Boleslaw war unſchlüſſig, ob er antworten ſollte.
„Ich hatte mich,“ fuhr Regnard, der in dieſer Bezie⸗ hung mit der den meiſten Männern gewöhnlichen Gleichgül⸗ tigkeit über das Unſittliche ſeines Verhältniſſes zu dem
Maädchen dachte, und es daher auch ohne Bedenken völlig
entſchleierte;„ich hatte mich ſeit jenem Ereigniß in Mos⸗ kau von ihr getrennt. Daß ſie leichtſinnig ſei, wußte ich
zwar, allein auf ſolche Weiſe durfte ich's nicht wiſſen. Die
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