Teil eines Werkes 
4. Band, 1812 : ein historischer Roman : 4. Theil (1843)
Entstehung
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als er die That des Landsmanns hörte.Braver Kliski, ſprach er nochmals,Du warſt von jeher der Stolz Polens! Du wirſt es auch für ferne Jahrhunderte bleiben!

Ja, Frankreich ſchuldet Euch einen großen Dank, Ihr Polen, fuhr Regnard fort;es wäre der Verachtung werth, wenn es deſſen nicht ewig gedenken, und Euch vergelten wollte, wenn's die Zeit herbei⸗ führt.

Von wem habt Ihr aber den Bericht? fragte Raſinski.

Vom Capitain Lebrun, erwiderte dieſer,vom vier⸗ zigſten Regiment; ein braver Junge, dem es hätte beſſer er⸗ gehen ſollen.

Ich kenne ihn, ſprach Jaromir nicht ohne Bewegung; er bivouakirte in Moskau dicht an unſerm Quartier, wir machten noch am erſten Abende einen Spaziergang zuſam⸗ men durch die Stadt. Und er iſt geblieben?

Er war am Tage verwundet worden, fuhr Regnard nicht ohne Bewegung fort;doch ſtrengte er ſich aufs Au⸗ ßerſte an, um den Rettungsmarſch zu vollenden. Das Heer war ſchon in Sicherheit, als ihn die Kräfte verließen, er blieb zurück und wurde von ſchwärmenden Koſacken aufge⸗ hoben. Der Zufall führte uns zuſammen; er erzählte mir, was geſchehen war. Die hündiſche Behandlung, die er er⸗ fuhr denn gefüttert hat man uns auch nicht der Blut⸗ verluſt kurz es wurde ihm zu viel. Nun liegt er ſtill auf dem kalten Schnee, wie ſo viel Tauſende von uns. Einer mehr wer fragt danach! Aber es war doch ein braver Junge!

So ſehr Regnard ſich bemühte, den trocknen, kurzen Ton ſeiner Redeweiſe beizubehalten, ſo mußten doch Diejeni⸗ gen, die ihn näher kannten, die Beimiſchung von Rüh⸗ rung, der er ſich nicht erwehren konnte, auffallend genug bemerken. Aber die Zeit war danach, auch die Härte⸗