Teil eines Werkes 
4. Band, 1812 : ein historischer Roman : 4. Theil (1843)
Entstehung
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ſein. Da endlich, als wir vorwärts kein Heil mehr für uns ſehen, beſchließen wir, uns rückwärts zu dem Vicekönig Bahn zu machen, von dem dichte Colonnen uns ſchon abzuſchnei⸗ den begannen. Wir rotten uns in Maſſen zuſammen, und nehmen unſern Weg zurück wieder in die Ode des furcht⸗ baren Altrußland hinein. Der dicht an den großen Weg herangerückte Feind begreift Anfangs das Unternehmen nicht; er ſtutzt und läßt uns halb vorüber, ruft uns, da wir an ſeinen Linien vorbeieilen, zu, uns zu ergeben. Wir hören nicht; Denen, die uns nahen, antworten nur Flintenſchüſſe und Bajonettſtöße. Da bricht die Wuth der Feinde grim⸗ mig aus. In gleichem Augenblick geben zehntauſend Mann und dreißig Kanonen Feuer auf uns, und die Hälfte unſe⸗ rer Tapfern liegt zerſchmettert und röthet den Schnee mit ihrem Blut. Die Andern aber rücken unaufhaltſam, ge⸗ ſchloſſen vorwärts; kaum ein Blick ſagt den gefallenen Ka⸗ meraden Lebewohl. Die Donner des Feindes krachen hinter uns her, ſeine Kugeln reißen ganze Reihen fort. Dennoch gelangt eine kleine Schar endlich bis zu den Freunden, die ſie mit offenen Armen empfangen. Auch ich glaubte das Ziel glücklich gewonnen zu haben; da führt der Teufel ein Pulk Koſacken hinter uns drein, die ſich jetzt erſt heranwa⸗ gen und die einzelnen Nachbleibenden zu Gefangenen machen. So gerieth auch ich in ihre Gewalt und das übrige wißt Ihr. 1 4

Wir freuen uns, es von Euch ſelbſt gehört zu haben,

ſprach Raſinski und reichte ihm die Hand.Aber der Vice⸗

könig? Sein Schickſal kennt Ihr nicht?

Doch, doch, Naſinski; wäre er verunglückt, ich würde nicht von mir zuerſt geſprochen haben. Er ſchlug ſich den Tag über wie ein Löwe nun Ihr werdet vielleicht die Spuren ſehen. Endlich nahm ihn die Nacht in ihren Schutz.

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