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Minuten, ſo ſind die Höhen vorwärts und zur Seite mit Batterien gekrönt. Plötzlich blitzt es und eine düſtere Dampf⸗ wolke ſteigt über den weißen Schnee auf, als wenn rings die Schlünde des beeiſten Hekla gähnten; ein Hagel von Kartätſchen und Granaten ſchmettert auf uns nieder. Die waffenloſen Flüchtlinge drängen ſich zuſammen wie eine ſcheue Heerde, in die der Wolf bricht. Der Vicekönig iſt außer ſich, von ſeinem Corps getrennt zu ſein; er fühlt, daß er ſich an die Spitze deſſelben ſtellen müſſe und kann ſich doch nicht entſchließen, die hülfloſe Schar um uns her zu verlaſſen. Doch ſein Generalſtabschef, General Guilleminot, treibt ihn an, zurückzueilen, indeſſen wir die entmuthigten Leute um uns her auffordern, ſich zu ſammeln und Widerſtand zu leiſten. Unter den Zerſtreuten waren eine Menge Offtziere, Obriſten, ja ſelbſt Generale, die alle zu Fuß gingen. Sie übernehmen raſch das Commando der im Augenblick gebil⸗ deten Compagnien; der General wird Capitain, der Obriſt ſein Lieutenant, der Offizier tritt als Gemeiner in Reihe und Glied. Jeder behilft ſich mit der Waffe, die ihm geblie⸗ ben iſt; Wenige haben Gewehre, die Meiſten nur noch das Seitengewehr zum Holzſpalten im Bivouac, Viele gar nur einen Knüttel, an dem ſie eben noch ihren abgematteten Körper mühſam fortſchleppten. Aber der Muth, das ent⸗ flammte Ehrgefühl erſetzt Alles. So rücken wir, während der Vicekönig zurückeilt, entſchloſſen gegen den Feind an. Eine Stunde ertragen wir ſein zerſchmetterndes Kartät⸗ ſchenfeuer; vergeblich harren wir darauf, daß der Vicekönig ſich mit den Seinigen bis zu uns durchſchlagen und uns Bahn nach Krasnoe brechen ſoll. Er mußte gleichfalls von mächtigen Feinden angegriffen ſein, denn wir hörten hinter uns und weit vor uns den Donner der Kanonen. Von Smolensk bis Krasnoe ſchien der Weg ein Schlachtfeld zu
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