Teil eines Werkes 
4. Band, 1812 : ein historischer Roman : 4. Theil (1843)
Entstehung
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ihm, um den Ruſſen, der vielleicht über die Stärke und Nähe des Feindes wichtige Auskunft geben konnte, nicht ent⸗ ſchlüpfen zu laſſen. Er floh in voller Haſt, doch nach we⸗ nigen Schritten ſank er in dem tiefen Schnee ermattet nie⸗ der und wurde von den Verfolgenden ergriffen. Zum gro⸗ ßen Erſtaunen Naſinski's rief der Gefangene, indem er ſich ergab, aus:Spricht Jemand franzöſiſch unter Euch?

Der Teufel, dieſe Stimme ſollte ich kennen, entgeg⸗ nete Raſinski franzöſiſch;wer ſeid Ihr?

Naſinski, Ihr ſelbſt? Iſt's möglich? rief der Gefan⸗ gene und ſtreckte ihm freudig die Arme entgegen;ich bin Regnard, erkennt Ihr mich nicht?

Regnard! Wie in aller Welt kommt Ihr hierher? fragte Raſinski mit freudigem Erſtaunen.

Die Geſchichte iſt kurz und faßlich, aber nicht erbau⸗ lich, erwiderte Regnard;und Ihr ſollt ſie ausführlicher hören, als Euch freuen wird, doch rathe ich Euch, nicht hier zu verweilen, ſondern einen ſicherern Ort aufzuſuchen, wenn es einen gibt. Denn im Vertrauen geſagt, es ſind mehr Nuſſen hier in der Nähe als Bäume in dieſen Fich⸗ tenwäldern. Aber wie kommt Ihr hierher?

Mit dem Marſchall Ney aus Smolensk, antwortete Raſinski,unſer Bivouac iſt keine fünfhundert Schritt von hier.. So laßt uns eilen, ihn zu erreichen. Im Gehen werde ich erzählen.

Jaromir bot dem Obriſten ſein Pferd an, doch dieſer lehnte es ab und ſchritt zwiſchen ihm und Raſinski raſch vorwärts dem Bivouac zu.

Ihr wißt, begann er,daß ich mit dem Vicekönig von Italien aus Smolensk ausrückte. Geſtern wurden wir drei Stunden von hier von den Ruſſen angegriffen, und ich