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herauf und ſprengten mit ihren kleinen behenden Pferden jenſeits die minder ſteile Höhe hinan. Mehr um ſie zu ſchrecken, als weil man ihnen Schaden thun konnte, ließ Naſinski Feuer auf ſie geben; ſie flogen flüchtig uͤber das Feld und verſchwanden im Dunkel. Wenige Minuten ſpäter geriethen auch jene ſchwarzen Maſſen auf dem Schneefelde in Bewegung, und man erkannte, daß es wahrſcheinlich eine größere Abtheilung von Koſacken war, die ſich auf die Nach⸗ richt, die jene Verſprengten ihnen von dem Anrücken des Feindes gaben, zurückzog.
Mit Vorſicht führte Raſinski die Seinigen jetzt an einer minder gefährlichen Stelle hinab. Hier entdeckte er bald die Urſache des Getöſes, welches man für einen Artillerieangriff gehalten hatte. Man fand nämlich eine Anzahl Kanonen und Protzkaſten vor mit Munition, jedoch vernagelt, die aus Mangel an Fortſchaffungsmitteln ſtehen geblieben waren. Etwas weiterhin entdeckte man die Trümmer aufgeſprengter Geſchütze und Pulverkarren. Wahrſcheinlich hatten die eben gefluͤchteten Koſacken mehrere dieſer Karren angezündet und waren bei dem Verſuche, die übrigen aufzuſprengen, nur durch Raſinski's Ankunft geſtört worden.
Raſinski war froh, die wahre Urſache des blinden Lär⸗ mens entdeckt zu haben, und wollte daher elig mit ſeinen Leuten zurück, um dem Marſchall die Meldung zu machen. Doch indem er in der Schlucht entlang ritt, ſah er, etwa dreißig Schritt vor ſich, einen Mann in vollem Lauf oben auf der Höhe ihres Randes dahineilen. In der Meinung, es ſei ein Ruſſe, rief er ihn in der Landesſprache an und befahl ihm zu ſtehen. Der Flüchtige ſtutzte, wandte ſich jedoch raſch wieder zur Flucht um; allein da die Schlucht an dieſer Stelle leicht hinanzureiten war, ſprengten Ra⸗ ſinski und Jaromir ſofort hinauf, und zwei Reiter folgten


