Teil eines Werkes 
4. Band, 1812 : ein historischer Roman : 4. Theil (1843)
Entstehung
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Platz hatte, kämpfte eben mit den Schwierigkeiten; nur vier waren noch zurück und hielten ſtill. Es wurde die höchſte Zeit, daß Diejenigen, die ſich erboten hatten, aus Mitleid abwechſelnd kürzere Strecken zu Fuß zu gehen, ihren Weg fortſetzten. Theils, um ſich an den Offizier anzuſchließen, da eine höhere Stellung immer Vertrauen erweckt, theils durch das Schauſpiel, was ſich vor ihnen begab, angezogen, hat⸗ ten fünf bis ſechs dieſer Krieger ſich Boleslaw genähert. Da dieſer jetzt von der Verzweifelten ſo feſtgehalten wurde, daß er ſich nicht loszumachen vermochte, ſo griffen ſie zu und riſſen die Unglückliche mit Gewalt von ihm hinweg. und ſchleuderten ſie in den Schnee zurück.Vorwärts, mein Herr Offizier, rief ein junger Soldat;vorwärts, ſonſt bleiben wir hinter den Wagen zurück. Das Frauenzimmer hat ja geſunde Füße, ſie kann beſſer fortkommen als wir; kommt! kommt! Damit ergriffen ihn der junge Krieger von der einen Seite und ein Dragoner von der andern beim Arm und führten ihn fort. Bei ſeiner geſchwächten Kraft hatte ihn dieſer heftige Auftritt, der ſein ganzes Innerſte auf ſo vielfache Weiſe in Bewegung ſetzte, ſo angegriffen, daß er ſich kaum auf den Füßen zu halten vermochte. Doch wandte er ſich noch einmal zurück und rief der in Alles aufgebender Verzweiflung am Boden liegenden Aliſette zu: Raffe Deinen Muth zuſammen, Unglückliche, und trage, was das Schickſal Dir verhängt.

Doch ſie war taub für die vernünftigen Worte, die Maäͤßigung, Geduld, Entſchluß von ihrer in ſinnlicher Er⸗ ſchlaffung untergegangenen Seele forderten. Zwar mit einem ahnungsvollen Grauen, aber doch durch den Wahnſinn ver⸗ blendet und getäuſcht, der ſeine Augen vor der Möglichkeit eines düſtern Verhängniſſes gewaltſam ſchließt, hatte ſie das Unheil dieſes Krieges um ſich her von Tage zu Tage wach⸗