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wie ſchön die Welt iſt, denn ich habe beſſere Tage geſehen!“ Mit dieſen Worten wollte ſie ſich mit krampfhafter Anſtren⸗ gung an den Wagen hinaufſchwingen und achtete ſogar die rauhen Stöße und Schläge der männlichen Fauſt des Chaſ⸗ ſeurs nicht.„Fort, Du giftige Natter!“ rief dieſer ergrimmt; „fort, Du Schlange! Wer Dich aufnähme, lüde ſich den Zorn Gottes auf. Du magſt hier von den Wölfen zerriſſen werden, Du, ärger als eine Wölfin.“ Zugleich brach er ihr mit übermächtiger Kraft, und von ſeinem Nachbar unter⸗ ſtützt, gewaltſam die angeklammerten Hände los und ſchleu⸗ derte ſie zurück, daß ſie betäubt auf den harten Boden ſtürzte.
Boleslaw hatte indeſſen das weinende, jetzt auch von dem harten Falle blutende Kind zum zweiten Mal in die Arme genommen und reichte es dem alten Krieger von Neuem dar. Als er Aliſetten wie zerſchmettert, mit aufge⸗ löſten Haaren rücklings auf dem Boden liegen und ſie das irre Auge und die bebenden Hände kraftlos zum Himmel richten ſah, erſchien ihm ihr Jammer doch noch größer als der Wahnſinn ihres Verbrechens. Er näherte ſich ihr und hob ſie empor. Als ſie von ihrer Betäubung zu ſich kam und inne wurde, daß es abermals Boleslaw war, der ihr mit männlicher Sanftmuth Faſſung einſprach, warf ſie ſich
außer ſich vor Angſt vor ihm nieder, umklammerte ſeine
Kniee und rief:„Ihr müßt mich retten! Ihr könnt mich nicht dem Entſetzen preisgeben! Ich laſſe Euch nicht, bis Ihr mir ſchwört, mich zu retten!“
Sie hielt ſeine Füße ſo feſt umſtrickt, daß er, durch ſeine Wunde geſchwächt, ſich nicht loszureißen vermochte. Vergeblich rief er ihr zu, ſich zu faſſen und außuſtehen; in ihrer Betäubung hörte ſie kein Wort mehr. Indeſſen rück⸗ ten die Wagen allgemach vorwärts; zwei waren die glatte
Anhöhe ſchon hinauf, der, auf welchem Boleslaw ſeinen
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