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deckung rege zu machen. Indeſſen gleichviel; ſehr unangenehm bleibt es für uns, daß ein ſo fremder, unzuverläſſiger Menſch überhaupt nur von einem Verhältniß der Art eine Ahnung hat. Vielleicht,“ begann Dolgorow nach einigen Augen⸗ blicken, während welcher er ſchweigend und nachſinnend auf⸗ und abgegangen war;„vielleicht war das Ganze nur ein blinder Lärm. Wer ſagt uns denn, daß Jacques recht gehört hat? Jedoch um ſo vorſichtiger müſſen wir verfah⸗ ren; denn man kann ja auch nicht wiſſen, ob Feodorowna und ihr muthmaßlicher Bruder ſich nicht ſchon ſeit längerer Zeit verſtehen und Sorge getragen haben, ihre Beweiſe an Orten niederzulegen, die uns unzugänglich ſind. Wir könn⸗ ten in dieſem Falle in die bedenklichſte Lage gerathen. 7 ½, ich bin entſchloſſen! Ich werde das ganze Verhältniß morgen nicht kennen. Zwar kam ich mit dem Entſchluß, hier ſogleich die entſchiedenſten und unwiderruflichſten Schritte einzuleiten, und ich denke, Gräfin! Sie kennen mich genug, um zu wiſſen, daß ich vor der Nothwendigkeit nicht wie ein Knabe bebe. Noch ſind wir nicht ſo ängſtlich und weichher⸗ zig in Rußland; ich weiß ſo gut wie Andere in dieſem Reiche, daß man einen Felsblock, der uns auf unſerer Straße im Wege liegt, ſprengen muß. Doch ohne übereilung! Viel⸗ leicht gelingt es mir, einen beſſern und ſicherern Weg, der daran vorüberführt, zu nehmen. Gute Nacht! Ich werde ruhiger ſchlafen, als ich glaubte. Noch eins, damit wir uns nicht widerſprechen. Meine Ankunft hier war zufällig, hören Sie, Gräfin, zufällig! Übrigens werde ich morgen der Erſte ſein, der Feodorownen begrüßt und ſich über die verſchloſſene Thür wundert.“. Mit dieſen Worten nahm er Abſchied und ging mit Jacques, der ihn im Vorſaal erwartete, auf ſein Zimmer. Doch ließ ihn die Unruhe ſeines Gemüthes nicht ſchla⸗
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