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ſere Anweſenheit gar nicht erfahren, denn wir haben drin⸗ gende Urſachen, ſie zu vermeiden. Vielleicht aber haben Sie unſerer ſchon erwähnt und dann—“
„Gewiß nicht,“ fiel Arnheim raſch ein,„denn ich er⸗ innere mich aus Teplitz her, daß Ihnen,“ hier blickte er Marien an,„dieſe Herren ſchon bei der damaligen Begeg⸗ nung nicht angenehm waren; mir ſind ſie es in der That auch nicht, und wir wechſelten daher nur einige unbedeu— tende Worte miteinander. Auch dürfen Sie ganz unbeſorgt ſein, denn ſie reiſen noch heut mit mir in derſelben Stunde ab.“
„Gott ſei Dank!“ rief Marie, die bisher mit angſt⸗ voller Spannung zugehört hatte, und der nun die freudige überraſchung dieſen Ausruf entriß.
Arnheim war erſtaunt über die Heftigkeit ihrer Em⸗ pfindung, doch erlaubte ihm ſeine Beſcheidenheit keine Frage. Allein Marie fühlte, daß ſie ſich zu erklären habe, wenn ſie nicht den fremdartigſten Vermuthungen preisgegeben ſein wollte.
„Sie müſſen wiſſen, Herr v. Arnheim,“ begann ſie daher,„daß ich die Urſache bin, weshalb die Frau Gräfin dem Beſuch dieſer Herren auszuweichen wünſchte. Eine Kette von Vorfällen, zu deren Mittheilung ich nicht berechtigt bin, hat bewirkt, daß ich dieſe beiden Männer vermeiden, ja daß ich ſie fliehen muß. Meinen herzlichen Dank würden Sie ſich daher erwerben, wenn Sie jetzt und zu keiner Zeit, wo Sie denſelben begegnen dürften, von meiner Anweſenheit hier etwas ahnen ließen. Es iſt ein Dienſt, den im ernſteſten Sinne des Worts Ihre Landsmännin von Ihnen erbittet.“
„Ich würde mich für einen Elenden halten,“ rief Arn⸗ heim lebhaft,„wenn ich Ihrem Willen auch nur mit einer Sylbe, einem Blick entgegenhandelte.“—
„Ich bin gewiß, daß Sie thun, was Sie vermögen,


