überfluthen.
Ohne ſi i6 i bedenken; duch mit angſtvoll um die Ge⸗ 3
liebte pochendem Herzen drang Jaromir in dieſen Krater des
Todes ein, ſtürzte die Treppe hinan und ſtand jetzt vor
der Thür ihres Gemachs. Sie war verſchloſſen. Er pochte, man antwortete nicht. Aliſette konnte in einem Nebenge⸗ mach ſchlafen und ihn nicht hören; mit einem ſtarken Fußſtoß ſprengte er daher die Thür auf und ſtand im Gemach.
„Aliſette!“ rief er,„Aliſette! Wo biſt Du?“
Alles blieb ſtill. War ſie ſchon geflüchtet, oder mußte er ſie in einem andern Gemach aufſuchen?— Beim Schein des Feuers, der, durch die hohen Bäume vor den Fenſtern verdunkelt, nur matt hereinfiel, ſuchte und fand er die Thür des Nebenzimmers. Er ging hinein; auch hier war Alles ſtill, doch brannte eine Lampe auf einem Tiſche in der Ecke. Dieſe ergriff er und ſchritt weiter. Es war hier we⸗ der von Rauch etwas zu ſpüren, noch fiel der Schein der Flammen hell genug herein, um Jemand zu erwecken; auch war Alles todtenſtill, und von dem mehr und mehr wachſen⸗ den Lärmen auf der Straße vernahm man hier nichts. Ja⸗ romirs Vermuthung, daß Aliſette noch ſchlummern möge, wurde ihm faſt zur Gewißheit; haſtig warf er daher ſeine Blicke durch das Gemach, und ſchritt, da er keine Spur, daß daſſelbe bewohnt ſein möchte, erblickte, hindurch. Er öffnete die Thür des zweiten Zimmers und lauſchte hinein. Hier ſah er ein Bett mit zugezogenen ſeidnen Vorhängen ſtehen. Ein heiliger Schauer durchzuckte ihn.„Aliſette! Aliſette!“ rief er.
„Wer iſt da?“ antwortete ihre Stimme mit ängſtlichem Ton. „Aliſette, ich komme, Dich zu retten, das Schloß ſteht
au ppeien und das hund. mit ihren keuufaten Wogen zu—
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