Teil eines Werkes 
2. Band, 1812 : ein historischer Roman : 2. Theil (1843)
Entstehung
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4 Gnretwwegen in Preranſß. Du haf uns ſo oeften Abend Sorge genug durch Dein Berſthwinden gennach⸗ Dhanhand

Wo fernteeß Du denn?

Im Garten ging ich auf und ab! Es waͤre mir un⸗ möglich geweſen zu ſchlafen. Überdies habe ich daſelbſt eine Entdeckung gemacht, die uns zwar jetzt ſchwerlich noch etwas

helfen kann, aber doch wol mit den Beersürünſen im Zu⸗ ſammenhange ſteht.

Man horchte auf, vorzüglich war Ludwig geſpannt.

Ich wollte eben ins Schloß zurückkehren, fuhr Bern⸗ hard fort,denn es hatte bereits Mitternacht geſchlagen; als ich aber den großen Laubgang hinuntergehe, der auf das Portal zuführt, ſehe ich plötzlich aus dem Seitengebüſch einen Lichtſchimmer durch das Laub fallen. Es war eine Geſtalt im Mantel mit einer Laterne. Im erſten Augenblicke glaubte ich, man ſuche mich auf, doch hielt ich es für gut, mich hinter einer dicken Kaſtanie zu verbergen, bis ich wußte, wer mir nahe komme; denn ich hatte im Schloſſe ſchon am Tage gewiſſe Entdeckungen gemacht.

Ich weiß das, unterbrach Raſinski.

So lauerte ich denn auf dem Anſtande und ſahe, daß der Geſtalt mit der Laterne einige andere folgten. Sie bogen aus dem Seitenpfad in den Hauptgang ein und kamen ge⸗ rade auf mich zu. Es waren ihrer zehn. Ein Kerl mit der Blendlaterne ging voran; dann folgte ein Mann, dicht in einen Mantel gewickelt, der eine ſchwarz verſchleierte Dame führte.

Ludwig ſeufzte aus tiefer Bruſt auf, ſprach aber kein

Wort.

Die übrigen ſchienen Diener zu ſein; es waren auch zwei Weibsbilder dabei, die Eine jung und zierlich, die Andere aber, groß, abenteuerlich gekleidet, glich in Tracht und Hal⸗