Teil eines Werkes 
2. Band, 1812 : ein historischer Roman : 2. Theil (1843)
Entstehung
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Schri ten durch's Gemach. rufe ich, und greife nach meinen Piſtolen Allmächtiger Gott! rief Ludwig, und fiel Raſinski

unwillkürlich, als ob er den Schuß verhindern wollte, in den

Arm, den dieſer in der Lebhaftigkeit der Erzählung ausge⸗ ſtreckt hatte.Du haſt alſo auf ſie geſchoſſen?

Allerdings; und gleich darauf hörte ich den Ausruf einer weiblichen Stimme.

Sie iſt getroffen? Wo?

Mit dieſen Worten wollte Ludwig in das Gemach Ra⸗ ſinski's eilenz doch dieſer, der erſt jetzt die ganz außerordent⸗ liche Bewegung des Freundes wahrnahm, hielt ihn zurück und fuhr raſch fort:Es war nur ein Ausruf des Schreckens. Gleich darnach klang es wie eine ſchnell geöffnete und ins Schloß geworfene Thür; ich hatte mich raſch emporgerafft und war auf die geheimnißvolle Erſcheinung zugeeilt. Doch, ſei es nun, daß mich der Blitz und Rauch des Schuſſes geblendet hatte, oder daß das Halbdunkel des Gemachs die Flucht des unbekannten Weſens begünſtigte, ſie war ver⸗ ſchwunden, als ob ſie in den Boden verſunken wäre. So⸗ gleich ſprang ich daher in den Saal und rief Dich und die Leute auf. Hier hindurch kann ſie nicht geflüchtet ſein, denn ſie hätte die Thür noch nicht erreichen können, ſo ſchnell war ich ihr gefolgt.

Während dieſer Erzählung waren die Diener mit Licht eingetreten, und Raſinski eilte in ſein Schlafzimmer, um daſſelbe genau zu durchforſchen. Ludwig begleitete ihn mit einem unausſprechlichen Gefühle. Doch das Zimmer war leer. Nur zwei Thüren befanden ſich in demſelben: die eine, welche nach dem Saale führte, die andere, durch welche man in die weiter fortlaufende Reihe der Gemächer gelangte. Dieſe

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Antwort, wer io ſciczen