nen Nachtfroſt beruhrt, zuhammnmn und bulle ſich uaße in den Mantel. Das Geſicht war verſchuuunden⸗ Doch aus der Dunkel⸗
heit der Nacht hörte der Träumende die Worte:„Fliehe, fliehe! Deinem Leben droht Gefahr unter dieſem Dache!
Nimm dies zum Angedenken!“
Wie leiſe Geiſterberührung ſtreifte es über ſeine Wangen.
Er erwachte; mühſam hob er die zurückgeſunkenen Augenlider empor. Doch alle Bilder ſeines Traumes lagen wie in Nebeldämmerung um ihn her. Bianca's Geſtalt verſchwand wie ein Schatten; der Feuerglanz an der Decke war trüb umnachtet; alle Gegenſtände, ſelbſt die beleuchteten Fenſter, ſchienen ihm von einem ſchwarzen Geſpinnſte bedeckt. Müh⸗ ſam ſuchte er die noch ganz verſtörten Sinne zu ſammeln; da ſchallte ein Schuß aus dem Nebengemache in ſein Ohr⸗ Dieſer kriegeriſche Ton riß ihn gewaltſam aus den Banden des Schlafes auf; er war munter, raffte ſich empor. Doch blieben ihm die Gegenſtände wie vom Rauche umnebelt, und jetzt war es nicht mehr Täuſchung des Traumes, ſondern ſein Auge mußte auf unbegreifliche Weiſe geblendet ſein. Da fühlte er wieder, wie zuvor im Halbſchlummer, ein ähnliches geiſter⸗ haftes Berühren auf Stirn und Angeſicht, als ob ein zarter Flügel darüber hinſtreife. Wie durch Zauberkraft war plötzlich das düſtere Geſpinnſt verſchwunden, welches ihm Alles ein⸗ zuhüllen ſchien, und er erblickte die Gegenſtände umher wieder in ihrer vollen Schärfe. Noch hatte er ſich von ſeinem Staunen nicht erholt, als er Raſinski's laute Stimme im Nebengemach vernahm, die ihn und Bernhard aufrief; er eilte daher in den Saal, der außer dem Feuerſchimmer von der Straße herauf durch eine Nachtlampe matt erhellt war. Raſinski trat ihm ſchon mit haſtigen Schritten entgegen, und faſt zu gleicher Zeit ſtürzten die durch den Schuß geweckten
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