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Schlafe lagen und weder durch das Gebell des Windhun⸗ des, noch durch die Annäherung der Geſellſchaft daraus er⸗ wachten.
„Es müſſen Badegäſte ſein,“ ſprach Benno leiſe,„denn ich habe ſie ſchon geſtern in Teplitz geſehen. Sie wohnen vermuthlich im goldnen Löwen, denn dort gingen ſie nach der Morgenpromenade hinein, und ich ſah ſie, obwol ich über eine Stunde in dem Hauſe gegenüber verweilte, nicht wieder herauskommen.“
Indem fiel in der Nähe ein Schuß; das Windſpiel ſchlug laut an, die Jäger fuhren aus dem Schlafe empor. Sie ſchienen ſehr erſtaunt, eine ſo zahlreiche Geſellſchaft von Herren und Damen in ihrer Nähe zu ſehen; raſch ſprangen ſie daher auf und begrüßten die Angekommenen, indem ſie ſich zugleich wegen der Lage, in der man ſie getroffen, ent⸗ ſchuldigten. Es waren Franzoſen. Als große Liebhaber
der Jagd hatten ſie die Einladung eines böhmiſchen Edel⸗ mannes, deſſen Bekanntſchaft ſie auf der Reiſe von Prag nach Teplitz gemacht hatten, auf ſeinem Territorium zu ja⸗ gen, mit Freuden angenommen, waren aber von ihm ab⸗ gekommen und ruheten hier oben aus, um Kräfte zur Fort⸗ ſetzung ihres Vergnügens zu ſammeln. Der eben gefallene Schuß mußte von ihrem Freunde herrühren, denn man er⸗ blickte bald darauf ſeinen ſchönen Hühnerhund. Es dauerte
auch nicht lange, ſo ſah man ihn unter den Baäumen her⸗
vortreten und gerade auf die Geſellſchaft zuſchreiten. Es war der Baron Sedlazek, ein reicher Gutsbeſitzer der Um⸗ gegend, den Erlhofen, Arnheim und Benno ſehr wohl kann⸗ ten. Man begrüßte einander mit der erhöhten Theilnahme, welche ein Begegnen am ganz unvermutheten Orte erzeugt, und der Baron bat um Erlaubniß, ſich mit ſeinen beiden
Freunden, die er als die Herren von St. Luces und Beau⸗
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