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freudig in die Hände und prieſen die Fürſtin hoch, welche einen Liebeshof ſo trefflich zu regieren wußte. Erlhofen er⸗ griff mit komiſchem Pathos einen Zweig als Scepter, erhob ihn mit feierlicher Geberde und rief:„Ihr, meine Völker! Vernehmt! Ich ertheile hiermit dem Ausſpruch unſrer könig⸗ lichen Gemahlin meine allerhöchſte Sanction. Gehet alſo hin, Ihr Jungfrauen, und kehrt nicht eher wieder, bis Ihr das Ge⸗ biet unſeres Reichs ſeiner ſchönſten Blumen beraubt habt.“
Auf dieſe Rede erhoben ſich die Mädchen und zogen mit ihren flatternden, ſchimmernden Gewändern in den grünen Wald hinein, um an ſonnigen Stellen die Blumenleſe zu beginnen. Viele der Männer hatten große Luſt, die Frauen zu begleiten, doch die Monarchin verbot es ſtreng, denn auf dieſem Zuge ſollten die Jungfrauen unbegleitet bleiben. Man hatte alſo nur von ferne den Anblick, die anmuthigen Ge⸗ ſtalten auf dem Raſen hin und wieder ſchweben, in den Gebüſchen bald verſchwinden, bald wieder erſcheinen, ſie ſich bücken, die gepflückten Blumen in den Körbchen ſammeln, bei einer gleichzeitig entdeckten ſchönen Bluüthe wetteifernd darauf zueilen, kurz alle jene anmuthigen Bewegungen und Thätigkeiten ausüben zu ſehen, die der weiblichen Jugend ſo wohl ſtehen.
„Sieht der Wald nicht aus, als wäre er von Nymphen bevölkert?“ fragte die Gräfin lächelnd, indem ſie auf die blumenpflückenden Mädchen hindeutete.
„Es ſind die lieblichſten Oreaden, Dryaden, Hamadrya⸗ den, Sylphiden, Elfen und Waldſchweſtern, die ich jemals geſehen,“ rief Erlhofen aus.
Man ſprach ſcherzhaft noch Manches hin und her über das glückliche Loos des Dichters, über den Eifer der Frauen, ihn zu belohnen, über das zweifelhafte Glück, ſeine Gefährtin zu werden; indeſſen hatten die jungen Mädchen ihre Körbchen
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