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ſchein kamen.„Laßt uns die Kinder nachahmen,“ rief Heil⸗ born,„und ſalutiren!“ Dabei zog er ſein Schnupftuch aus der Taſche und ſchwang es hoch in die Lüfte. Die übrigen ahmten dieſes Begrüßungszeichen nach, und die Kinder ver⸗ doppelten ihr Jubelgeſchrei. Es waren die Gräfin, Marie, der Rittmeiſter und Erlhofen, welche in dem erſten Wagen, dem der zweite übrigens unmittelbar folgte, ſaßen. Die jun⸗ gen Männer flogen an den Schlag, um den Damen beim Ausſteigen behülflich zu ſein.„Da wäͤren wir,“ rief Erlhofen freudig,„und ſiehe da, eine ganze Volksverſammlung, um uns zu empfangen. Das iſt würdig, das iſt recht, das freut mich, Ihr meine Mitgenoſſen und Mitanordner dieſes olympi⸗ ſchen Feſtes. Bei großen Angelegenheiten muß aber auch Geld unter das Volk vertheilt werden.“ Zugleich zog er eine lange grüne Börſe hervor, nahm eine Handvoll kleiner Sil⸗ bermünzen und großer Kupferkreuzer heraus und warf ſie, im Wagen ſtehend wie ein Triumphator unter die kleine Menge, indem er laut rief:„Panem et circenses!“ Hierauf ſprang er aus dem Wagen und eilte den ſchon vorangegan⸗ genen Damen in die Hausthür und die Treppe hinauf nach.
Wagen auf Wagen kamen jetzt an, fuhren raſſelnd vor, und die zierlichſten Geſtalten im ſommerlichen Putz hüpften den Tritt hinnb und in das Thor des Gaſthofes hinein. Die reichlich geſtreuten Blumen entlockten faſt jedem ſchönen Munde ein dankendes Wort. Endlich ſah man das letzte zierliche Füßchen über den Wagentritt hüpfen und im mun⸗ teren Schritt die Treppe hinaufeilen. Oben im Saal und den anſtoßenden Gemächern war Erlhofen, unterſtützt vom Rittmeiſter, Heilborn und den übrigen Dirigenten des Feſtes aufs thätigſte bemüht, Seſſel für die Damen zu ſtellen, ihnen behülflich zu ſein, ihre Shawls, Hüte, Mäntel, Sonnenſchirme, Strickbeutel und alle jene tauſend Kleinigkeiten, welche die


