Teil eines Werkes 
2. Band, 1812 : ein historischer Roman : 2. Theil (1843)
Entstehung
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den Stieren untergepflügt hatte, erſchlugen einander um den Stein, den der Räuber des goldenen Vließes unter ſie warf, nicht mit ſolcher Erbitterung, als wir, edle Freunde, im Kampfe um die teplitzer Miethwagen faſt ſchon gezeigt hät⸗ ten. Trojaner und Griechen fochten nicht ſo entbrannt um die treuloſe Helena, ja ſelbſt Here, Pallas und Aphrodite ſtritten nicht ſo giftig um den Apfel der Eris als unſere Schönen um die Plätze dort in der Reihe der ſtolz aufge⸗ fahrenen Wagenburg. Alle Weisheit des Minos oder des Königs Salomo wäre nicht im Stande, dieſen Streit zu ſchlichten. Ob es daher unbeſcheiden von mir ſei, falls ich mich ein wenig höher anſchlüge, als dieſe Beiden, wenn ich ein Auskunftsmittel gefunden hätte, welches Alles ſchlichtete; ob ich in einem ſolchen Falle nicht eine Lorbeer⸗, Eichen⸗ und Mauerkrone zugleich verdient hätte: darüber mögen die Ge⸗ rechten in dieſer erlauchten Verſammlung entſcheiden. Mein Vorſchlag aber iſt der, da doch einmal eine Revolution in unſerm nomadiſchen Wanderſtaate unvermeidlich iſt, ſogleich ein wahrhaft lykurgiſches Geſetz zu geben, und Freiheit und Gleichheit ungemein vollkommener herzuſtellen als in der fran⸗ zöſiſchen Republik, dadurch, daß wir allen Privatbeſitz auf⸗ heben und jene ſämmtlichen ſtattlichen Wagen und Roſſe für Nationaleigenthum erklären. Doch dies iſt noch nicht genug; mein republikaniſches Gemüth verſtattet nicht einmal, daß man ſich ſelbſt als Privateigenthum beſitze. Es werde daher unſere Geſellſchaft gewiſſermaßen als Schiffsgut gleich⸗ mäßig auf jene unſere zahlreiche Flotte verladen, welche ſich

von der engliſchen durch wenig Anderes unterſcheidet, als daß

dieſe mit ausgeſpannten Segeln, die unſerige mit angeſpann⸗ ten Pferden vorrückt. Um die gleiche Vertheilung zu be⸗ wirken, ſcheint mir's, verehrteſte Freunde, am angemeſſenſten,

daß wir eine Polonaiſe aufführen, und ſo uns tanzend zu

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