Teil eines Werkes 
2. Band, 1812 : ein historischer Roman : 2. Theil (1843)
Entstehung
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Damen ſchon in den Wagen eingeſtiegen waren, auf welchen ſie mit ihrer Geſellſchaft Anſprüche zu haben glaubte. Die Verwirrung war groß, aber durchaus ſcherzhaft, zumal da die jungen Männer die Kutſcher durch ein Trinkgeld anſtif⸗ teten, zu behaupten, ſie könnten gar kein gültiges Zeugniß der Entſcheidung ablegen, indem ſie ja immer mit dem Rücken gegen die Herrſchaften geſeſſen hätten, folglich nicht wüßten, wer ſich im Wagen befunden habe. Der Streit wurde bald ein großmüthiger; da Jeder nunmehr mit geſellſchaftlicher Höflichkeit Unrecht haben und dem Andern weichen wollte, ſo kam man freilich noch weniger vorwärts. Da rief endlich der Baron Erlhofen, einer der Anordner des Feſtes, der als ein wohlbeleibter Vierziger ſchon einiges Anſehen hatte, mit lauter Stimme um Gehör. Man verlangte allgemeine Stille, um ſeine Rede zu vernehmen. Er ſprang munter auf einen abgeſtumpften Baumſtamm, ſchwenkte ſein Tuch, um die Zu⸗ hörer herbeizuwinken, und als ſich eine anſehnliche co⸗ rona um ihn verſammelt hatte, begann er folgendermaßen: Höchſt ehrenwerthe Verſammlung! Ich bin weder Cicero noch Demoſthenes, aber beide Redner würden in meinem Falle faſt eben ſo viel Schwierigkeiten haben, als ich; denn das Unüberſteigliche iſt für Alle gleich. Die Weltgeſchichte meldet uns viel von der Verwirrung beim Thurmbau zu Babel, ſie ſpricht von den Irrgängen des Labyrinths, von den unlösbaren Verſchlingungen des gordiſchen Knotens, von den gemiſchten Sämereien, welche Aſchenbrödel auseinander⸗ leſen mußte, von den unauflöslich verwickelten Beinen der Schildbürger Alles aber verſchwindet gegen die furchtbare Verwirrung und Verblendung, mit welcher ein Gott oder ein Dämon uns in unberechenbares Unheil zu ſtürzen beabſichtigt. Die eiſernen Männer, welche aus den Drachenzähnen empor⸗ wuchſen, die Jaſon auf Medeens Geheiß mit den feuerſprühen⸗