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die Reiter geſchmückt waren, lebhaft gegen die Auen und Felder abſtachen und einen ſchimmernden Glanz der Farben in das ruhige Bild der Landſchaft brachten. Die zerſtreuten Punkte, an denen das Auge haftete, rückten näher und näher zuſammen, und bald geſtalteten ſie ſich zu einer reichen bunt⸗ farbigen Kette, die ſich beweglich durch die Fluren dahinzog. Sie wand ſich mit den ſchlängelnden Krümmungen der Straße, ſtieg mit ihr jede ſanfte Höhe hinan und ſenkte ſich im maleriſchen Abfall wieder ins Thal hinunter. Es war reizend, ſie in den Gebüſchen halb verſchwinden, halb durch das Grün der Zweige ſchimmern zu ſehen, oder ſie an die ſteilere Wand einer felſigen Höhe gelehnt zu betrachten. Der ganze Zug unter dem heitern Himmel dahin, beglänzt von der Morgenſonne, bot einen ſo fröhlichen Anblick dar, daß ſchon dadurch alle Anweſenden zur Freude geſtimmt wurden, und ſich das Feſt auf das Gliücklichſte einleitete.
Da jetzt Niemand mehr in der Reihe fehlte, ſo nahm man von Zeit zu Zeit auch raſchere Bewegungen und er⸗ reichte ſo bald eine Anhöhe, ungefähr in der Mitte zwiſchen Teplitz und Auſſig, wo man ein Frühſtück im Freien, für welches die Unternehmer Sorge getragen hatten, einnehmen wollte. Der Hügel gewährte einen angenehmen überblick der Landſchaft: am Fuße deſſelben dehnte ſich ein reich umbüſch⸗ tes Dörfchen aus, durch welches ein Gebirgsbach ſeinen mun⸗ tern Lauf nahm; darüber hinaus erblickte man wogende Saatfelder, die ſich über die Hügel breiteten und nur hie und da von Wieſenſtreifen durchgittert wurden. Um dieſen freundlichen Vordergrund zog das höhere Gebirg ſeine blaue, in duftige Morgennebel verſchleierte Ringmauer. Hinter dem Platz, welchen man zum Ruhepunkte gewählt hatte, ſtieg die Bergwand etwas ſteiler und dicht bewaldet auf; ſie zog ſich links abwärts bis zum Städtchen Auſſig hin, wo ſie ſich
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