Teil eines Werkes 
2. Band, 1812 : ein historischer Roman : 2. Theil (1843)
Entstehung
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Marie, als der Wagen weiter fuhr und der Rittmeiſter da⸗ neben hinritt.Allerdings, erwiderte dieſer.Wir hatten alle Damen gebeten, pünktlich um ſechs Uhr auszufahren, und es war ſo unter uns verabredet worden, daß wir, die wir beritten ſind, alsdann hier auf der Höhe die Ankommen⸗ den begrüßen und uns zu Zweien jedem Wagen anſchließen ſollten, wobei wir, da wir uns geordnet aufſtellten, es als⸗ dann ganz der Hand des Zufalls überlaſſen wollten, weſſen Ritter wir auf dieſe Art würden. So ſollte jeder Streit, jeder ſcheinbare Vorzug vermieden werden; der Zufall ordnet die Wagen und paart die Begleiter derſelben, denn wir hat⸗ ten uns gegenſeitig unſer Wort darauf gegeben, keiner Dame die kleine überraſchung hier oben zu verrathen, allen aber die⸗ ſelbe Stunde der Abfahrt zu beſtimmen. So ſind wir auch der läſtigen Maßregel überhoben worden, auf den Rang mancher Perſonen Rückſicht zu nehmen, und wir hoffen, daß, wenn einmal bei unſerm Feſt dieſe ſteifen Geſetze des Her⸗ kommens aufgehoben ſind, ſie uns auch den ganzen Tag über nicht weiter an dem Genuß der Freude ſtören werden. Aber indem wir ſprechen, geſtaltet ſich ja unſere Karavane ſchon recht anſehnlich! Betrachten Sie nur, wie ſich uns ſchon Wagen auf Wagen nähert, um ſich unſerm Zuge an zuſchließen. In der That erblickte man auf der Höhe, die man ſo eben hinuntergefahren war, drei Wagen, welche, von ihren Reitern begleitet, in verſchiedenen Zwiſchenräumen die Straße daherkamen. Bald hatten ſie den erſten erreicht und fuhren nun gleich dieſem im Schritt. Da man fort⸗ während die Straße bis zu dem Punkte im Auge behalten konnte, wo die Blumenpforte errichtet war, ſo gewährte es den heiterſten Anblick, das Ankommen der Wagen zu beobach⸗ ten, welche durch die farbigen Shawls, Kleider und hellen Hüte der Damen, wie durch die Blumenſträuße, mit denen