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* thun, wenn es des ſchönen Schmuckes, den Ihre Gegen⸗ wart ihm leihen müßte, entbehren ſollte. Dürfen wir dar⸗ auf hoffen?“
Zugleich waren die übrigen jungen Leute näher getreten und vereinigten ihre Bitten mit denen des Rittmeiſters.
„Sehr gern werde ich die Einladung annehmen,“ ſprach Marie freundlich,„wenn meine Mutter es erlaubt.“
„Nehmen Sie unſern aufrichtigſten Dank zuvor,“ ent⸗ gegnete der Nittmeiſter lebhaft, und die übrigen jungen Männer äußerten ſich ebenfalls dankend und freudig.
„Doch wo werden Sie Ihr Feſt geben?“ fragte Marie nach einigen Augenblicken.
„Wir ſind übereingekommen,“ entgegnete Arnheim,„eine kleine Ausflucht in das Gebirge zu unternehmen und uns dabei durch Scherz und Spiel und, wenn es ſein kann, auch durch Tanz im Freien ſo gut zu unterhalten, als es uns gelingen will. Wir denken nach Auſſig hinüberzufahren und dort die Elbe hinauf nach dem Schreckenſtein zu ſchif⸗ fen. Das übrige wollen wir der Gunſt des Wetters einſt⸗
weilen anheimſtellen“
„Die Wahl der unterhaltung kann meinen Neigungen nicht entſprechender ſein,“ entgegnete Marie. Die jungen Männer drückten nochmals ihren Dank und ihre Freude aus und entfernten ſich dann, um ſich unter die übrigen Spa⸗ ziergänger zu miſchen. Die Familie aus Dresden, der ſich
Marie angeſchloſſen hatte, war gleichfalls zu dem Feſt gela⸗ den, und die Töchter boten es ſogleich Marien an, mit ihr gemeinſam hinauszufahren, falls die Mutter die Theilnahme ablehnen ſollte.„Dies iſt leider nur zu gewiß,“ ſprach Ma⸗ rie,„denn der Ungewißheit des Wetters darf ſie ſich durch⸗ aus nicht ausſetzen, ja ſelbſt die Kühle des Stroms und des Abends waͤren, trotz der Warme der Jahreszeit, zu ge⸗
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