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zen Rauchwirbeln; einen Augenblick darnach hielt der Wa⸗ gen mit einem heftigen Stoß an, als ob ein Schiff af ein Felſenriff geriethe. Die Achſen knarrten, beide Fruen ſchrieen laut auf, ſelbſt Ludwig vermochte einen Ausruf des Schreckens nicht zu unterdrücken. Undurchdringliche Finſer⸗ niß verhüllte jetzt Alles ringsumher. Noch einige Augn⸗„ blicke vernahm man das Getöſe des rollenden Donnes, dann verlor es ſich dumpf, und plötzlich war Alles ſtill un,
finſter wie in der Gruft. 3
Drittes Capitel.
„Das war Rettung aus dem Rachen des Leen!“ rief jetzt der Poſtillon.„Wir haben noch glücklich die Gal⸗ lerie erreicht.“—
Dieſe Worte erfüllten die von Entſetzen Erſtarrten mit neuem Leben.„Wir ſind nicht verſchüttet?“ rief Ludwig freudig. „Die Lawine muß dicht hinter uns heruntergeſchoſſe ſein,“ antwortete der Poſtillon,„denn die Eisſplitter und der Schneeſtaub haben uns ja faſt blind gemacht. Aber eine Achſe, oder gar alle zwei wird es gekoſtet haben, denn ich ſpüre wohl, daß wir etwas hart an die Felswand gera⸗ then ſind. Es war aber auch kein Spaß im vollen Galopp in das enge Loch einzufahren, und noch dazu im Finſtern!’!!
Ludwig hörte die letzten Worte des Poſtillons nich mehr, weil er fühlte, daß Bianca an ihm niederſank und er die Ohnmächtige in ſeinen Armen auffing.„Um des Him mels willen, Schweſter,“ rief er, indem er ſie mit beklom


