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nahm, in den Hintergrund, immer leuchtete es doch wieder von Zeit zu Zeit hell auf, und die leiſeſten Anklänge ähn⸗ licher Erſcheinungen riefen es mit ganzer Lebhaftigkeit in ſeine Seele zurück.
Und jetzo, als er auf der Ausgangsſchwelle des romanti⸗ ſchen Landes ſtand, wie damals an deſſen Eingang, jetzo erblickte er plötzlich, unvermuthet, dieſes Wahrzeichen ſeines Glücks, ſeiner Hoffnungen aufs Neue! Kaum war er da⸗ her jener Reiſenden anſichtig geworden, als er mit hochklo⸗ pfendem Herzen den Hügel hinabeilte, um die flüchtige Er⸗ ſcheinung raſch zu ergreifen, ehe ſie ihm wieder entſchwinden wmöchte. Doch der Wagen, der wie ein Pfeil dahinrollte, war vorüber, bevor er die Chauſſée gewonnen hatte. Lud⸗ wigs Spannung wuchs mit der Gefahr, ſeinen Wunſch(es war wol mehr als ein Wunſch) nicht erreicht zu ſehen. Im Städtchen mußten die Pferde gewechſelt werden; dieſer Um⸗ ſtand gab ihm die Hoffnung, daß er den Wagen noch einho⸗ len werde, bevor er wieder abführe. Denn das Glück, mit dem holden Weſen(und wußte er es denn auch, ob ſie es war?) unter einem Dache übernachten zu können, wagte er ſich kaum vorzuſpiegeln. Er beſchleunigte ſeine Schritte mehr und mehr; jetzt hatte er den freien Platz dem Wachthauſe gegenüber, wo der Gaſthof lag, erreicht. Er ſah den Wa⸗ gen vor der Thür ſtehen, aber ſchon führte man neue Pferde herbei, um ſie vorzulegen. Ein großer Kreis von Neugieri⸗ gen hatte ſich um die Reiſenden verſammelt. Ein Ofſi⸗ zier, der von der Wache herkam, theilte die Menge, und ging, ein Papier in der Hand haltend, auf den Wa⸗ gen zu: die junge Dame mit dem grünen Schleier ſtieg bei ſeiner Annäherung aus und trat ihm einige Schritte entgegen. Der Ofſtzier verneigte ſich und ſprach mit ihr, zwar ſehr höflich, doch ſchien ſein Achſelzucken anzudeuten,


