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die Ciceroni nicht, allerlei anderen Gewerben die Hand zu bieten, ſo daß man ſie mit vollſten Rechte unter die Schand⸗ flecke Roms zählen darf.
Bettelei und Faullenzerei ſtehen in Rom und dem ganzen Umfange des päpſtlichen Gebiets in vollſter Blüthe.
Erheuchelte Krankheiten, Wunden und Gebrechen und das ſcheußliche Krückenhandwerk ſpeculiren auf das Mitleid und den Beutel des Fremden. Die Unverſchämtheit der Bettler iſt ohne Gleichen. Alle Zugänge zu Kirchen, Mo⸗ numenten, Promenaden und Paläſten ſind von ihnen belagert und kein Schritt iſt möglich, daß man nicht dieſer Straßenplage begegnet. Sie ſchnarren lange Litaneien ab, und murmeln oder ſingen mit ſeufzenden Stimmen Gebete; um die Vorübergehenden zu rühren, erniedrigen ſie ſich
ſo tief, als ein Menſch nur vermag. Die ewige Umla⸗
gerung iſt dem Fremden peinlich und entſetzlich für Gefühl und Blick.
In Rom fällt es der Polizei nicht ein, ſich um die Bettler oder die Armen zu kümmernz dieſe theilen daher die Stadt in abſcheulicher Induſtrie in mehrere Abtheilungen und Unterabtheilungen nach ihrer Zahl. Sie gehen Banden⸗ weiſe; jede Rotte hat ihre beſondere Organiſation und bildet einen Theil der allgemeinen Verkörperung des Bettlerthums. Die Kirchen, Paläſte und öffentlichen Plätze ſind ihr Eigen⸗ thum; ſie begeben ſich, wie zu ihrem Eigenthum, an die Plätze, die ſie in dieſen Orten einzunehmen pflegen. Die nothwendigen Lebensmittel ziehen ſie aus der Vertheilung,
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